Ausoniusweg 01. Etappe: Bingen - Rheinböllen

Im Jahre 368/69 n. Chr. reiste Ausonius, ein römischer Gelehrter und Rhetoriker, im Gefolge des Kaisers Valentinian nach einem Alemannenfeldzug auf der alten Römerstraße quer durch den Hunsrück von Bingen nach Trier. Seine Reiseeindrücke schrieb er in dem Werk "Mosella" nieder, bis heute die älteste Reisebeschreibung einer deutschen Landschaft.

Was Ausonius damals als "wilde Waldeinsamkeit" im Hunsrück beschrieb, kommt dem heutigen erholungssuchenden, naturverbundenen Wanderer sehr entgegen. Auf uralten, einsamen Pfaden und Handelswegen folgen wir auf dem Ausoniusweg den Spuren des Ausonius und der römischen Legionäre durch grüne Wiesen und schattige Wälder. Wir lassen die Seele baumeln und entspannen einfach - ideal für gestresste Großstadtmenschen und Hamster im Laufrad.

 

Im Burghof der Burg Klopp neben den dort aufgestellten römischen Meilensteinen ist der Startpunkt der Ausoniuswanderung. Mit Überquerung der Nahe über die Drususbrücke, benannt nach dem römischen Feldherren Drusus, die erste mittelalterliche Steinbrücke Deutschlands, verlassen wir die antike Stadt Bingium. Vorbei am kleinen Weindorf Weiler und der Grube Amalienberg, Zeugnis des ehemaligen Bergbaus der Region, geht es vorbei an der Lauschhütte mitten durch die reizvolle Landschaft des Binger Waldes. Der höchste Punkt am Ohligsberg bietet eine beeindruckende Aussicht bis hinunter ins romantische Mittelrheintal. Über Dichtelbach wandern wir durch Wiesen bis nach Rheinböllen.

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Streckencharakter

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Schwierigkeitsgrad

2 von 5

Empfohlene Ausrüstung

Lunchpaket empfohlen, da unterwegs kaum Einkehrmöglichkeit

Wegführung

Von der Burg Klopp hoch über der Binger Altstadt steigen wir hinab ins Nahetal, queren die Drususbrücke und folgen dem Mühlbach durch Weinberge stetig bergan bis wir das Dorf Weiler erreichen. Der Winzerort wird gequert, kurze Zeit später passieren wir das Hofgut Kreling, die Grube Amalienhöhe. Vorbei am Jakobskreuz, Haus Frankenheimer, Jagdhaus Marbach und dem Parkplatz Elisabethquelle geht es über den sogenannten "Sandweg" durch ansteigendes Gelände mitten durch den Binger Wald vorbei am Forsthaus Lauschhütte bis zum höchstgelegenen Punkt (609 m), dem Ohligsberg. Ab hier ist der Weg gemächlich, es geht langsam wieder abwärts nach Dichtelbach. Hier verlassen wir den Wald und gelangen über Wiesen nach Rheinböllen.

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Höhenprofil

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Anreise

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Anfahrt

A 61 Abfahrt Bingen (49) , weiter auf B 50 Richtung Bingen (B9), weiter auf B 9 Richtung St. Goar - Bingerbrück, weiter auf B 9/ Drususstraße Richtung Bingen

A 61 Abfahrt Rheinböllen, über L 214 Ortsmitte Rheinböllen

Parken

Bingen verfügt über 1000 Innenstadt-Parkplätze

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Hilfe & Kontakt

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Weitere Infos: www.hunsruecktouristik.de

Hunsrück-Touristik GmbH, Gebäude 663, 55483 Hahn-Flughafen, Tel. 06543 507700

 

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