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Dome und Kirchen

Der Wormser Dom

Die meisten gut erhaltenen religiösen Denkmäler Rheinhessens sind christliche Kirchen. Von den über 70 Synagogen ist als Bauwerk vor allem die 1961 wiederaufgebaute, ursprünglich romanische Wormser Synagoge zu erwähnen. Islamische Gebetsräume befinden sich  in ursprünglich profanen Bauten. Als Bauten herausragend sind die romanischen Dome in Mainz und Worms, die auf Vorgängerbauten des frühen Mittelalters zurückgehen, aber in ihrer heutigen Gestalt zur Baugeschichte der Salier- und Stauferzeit (12. Jahrhundert) gehören, sowie die 1225 entstandene gotische Katharinenkirche in Oppenheim.

Der Mainzer Dom

Die mit Steinkuppeln versehenen Heidentürme in Worms (St. Paul), Dittelsheim, Alsheim und Guntersblum reflektieren den Baustil früher christlicher Kirchen in Syrien. In Bechtheim findet sich eine romanische Basilika, auch St. Martin in Bingen ist um 1000 erbaut. Eine für die häufige Bauform der Wehrkichen typische Anlage ist die Ingelheimer Burgkirche. Bedeutende gotische Kirchen sind die ehem. Walfahrtskirche in Armsheim, St. Stephan mit den Chagallfenstern in Mainz und Liebfrauen in Worms.

In zahlreichen Dorfkirchen gibt es schöne spätgotische Wandmalereien, so in Aspisheim oder St. Johann. Die besondere Situation der Mehrkonfessionalität in der Neuzeit hat Simultankirchen (Bechtolsheim, Pfeddersheim) und Rathausoratorien (Albig, Nieder-Flörsheim) entstehen lassen.

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Die Wallfahrtskirche auf dem Laurenziberg
Die Wallfahrtskirche auf dem Laurenziberg

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