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Geheimnisvolle Inseln – Frühling in den Rheinauen
Es muss nicht unbedingt die Mandelblüte auf Mallorca sein. In der Hochzeit des Frühlings ist auch ein Ausflug in die Rheinauen in Rheinhessen per Pedes oder mit dem Rad sehr reizvoll. Scharbockskraut und Aronstab stehen in der Blüte, der Auwald zeigt sein erstes Grün und viele nordische Vogelarten legen hier auf dem Weg in den Süden ihre Rast ein und auch der Weißstorch brütet hier. Das Gebiet ist als Europareservat Rheinauen international bedeutsam für den Schutz der Wasservögel.
Links vom Rheinbogen gelegen wird das rheinhessische Hügelland vom Nordwesten bis in den Südosten vom Rhein begleitet. An einigen Stellen sind Reste des einstigen Auwalds, stille Altrheinarme mit kleinen Seen und Tümpeln und zwischen Mainz und Bingen die Rheininseln zu finden – z.B. Ilmenaue, Fulder Aue, Rüdesheimer Aue, Königsklinger Aue, Mariannenaue. Dieser Abschnitt wird daher auch Inselrhein genannt und bildet eine Kette von artenreichen Naturschutzgebieten. Die Inseln selbst sind nicht betretbar, da es äußerst sensible Lebensräume sind. Vom Ufer oder vom Schiff jedoch können Sie diese Naturschönheiten und Ihre Vielfalt auch wunderbar erleben.
Außerdem:
- Ausflugstipps (siehe rechts)
- Auf der „Auenerlebnisroute Budenheim“ können Sie auf eigene Faust vom Budenheimer Ufer aus das Gebiet rund um die Königsklinger Aue, die größte der Rheininseln in diesem Abschnitt, erkunden.
- Aber auch mit dem Rad kann man die Rheinauen genießen. Der Rhein-Radweg, der auf der Etappe Mainz-Bingen durch die urwüchsige Auenlandschaften des Rheins im Wechsel mit der hügeligen Wein- und Rebenlandschaft führt, verspricht ein echtes Naturerlebnis.
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