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Hiwwel-Route, Etappe 1

Copyright: Galli Verlag + Vertrieb GmbH

Eignung
Der Anstieg aus dem Selztal nach Ingelheim und der Hauptanstieg hinauf nach Finthen erfordern sportliche Kräfte bei einer ansonsten flachen Strecke.

Wegbeschaffenheit
Bis auf zwei kurze Abschnitte mit festem Sandbelag (Naturschutzgebiet zwischen Bingen und Gaulsheim sowie vor Finthen) vollständig auf asphaltierten oder Betonwegen.

Rastplätze
Im Naturschutzgebiet bei Gaulsheim; bei der Fähre Ingelheim-Nord; an der Burgkirche in Ingelheim-Süd; im weiten Umfeld der Kaiserpfalz; entlang des Gonsenheimer Baches.

Verlauf
Von Bingen am Rhein-Nahe-Eck, wo die Nahe in den Rhein mündet, nimmt die Strecke zu Beginn den gleichen Verlauf rheinaufwärts Richtung Mainz wie der Rhein-Radweg. Es geht lang gestreckt an der Uferpromenade und den ehemaligen Hafenanlagen vorbei, und die ganze Zeit grüßt vom gegenüberliegenden Ufer das Niederwalddenkmal herüber. Vorbei an den mächtigen Steinbögen einer alten Bahnbrücke taucht die Strecke ein in das Naturschutzgebiet ‘Rheinaue’ mit prächtigen Bäumen inmitten wuchernden Grüns. Gaulsheim wird durchfahren und weiter rollt es durch Obstplantagen. Teils auf dem Rheindamm teils neben diesem ist bald der erste Ortsteil von Ingelheim, Ingelheim-Nord mit der Fähre nach Oestrich-Winkel erreicht. Kurz danach, wendet sich die Hiwwel-Route zusammen mit dem hier startenden Selztal-Radweg nach Süden auf Ingelheim zu. Nach Ingelheim hinein geht’s in einem großen, südlichen Bogen aus dem Selztal heraus zunächst in den Ortsteil Ober-Ingelheim und dann mitten hinein in die bis heute beeindruckenden fränkischen Reste des Ortes. Hierbei sind ca. 40 Höhenmeter auf 2 km Länge zu erradeln. Auf dem weiteren Weg nach Osten erfordert ein tiefer Taleinschnitt bei Heidesheim ein sehr kräftiges Ansteigen (110 Höhenmeter auf 3 km) ab der Siedlung Sandmühle hinauf nach Finthen, dem Vorort von Mainz. Je höher es geht, desto weiter können die Blicke über den breiten, silbernen Rheinstrom hinüber zum Taunus mit seinen vorgelagerten Orten schweifen. Das Stadtgebiet von Mainz schließlich wird auf sehr ruhigen Strecken durch Gärten und Grünflächen entlang des Gonsenheimer Baches und fernab vom Verkehr angeradelt. Erst 4 km vor dem Bahnhof und dem Etappenende wird es wirklich innerstädtisch, doch die Route verläuft weiterhin überwiegend auf Radwegen durch die Mainzer Neustadt.

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