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Hiwwel-Route, Etappe 3

Copyright: Galli Verlag + Vertrieb GmbH

Eignung
Die 3. Etappe stellt die höchsten Ansprüche aller Hiwwel-Etappen an die Kräfte mit nur kurzen ‘Ausruh-Strecken’. Sie ist aufgrund der landschaftlichen Vielgestaltigkeit eine lohnende Herausforderung für alltagsgeübte Radlerinnen und Radler, für Ungeübte aber nicht geeignet.

Wegbeschaffenheit
Alle Wege sind asphaltiert oder haben Betonplattenbeläge, die mitunter wegen grober Längs- und Querrisse erhöhte Aufmerksamkeit erfordern.

Rastplätze
Am Rast- und Grillplatz zwischen Wallertheim und Schwarzenberg-Höhe; an der Ruine der Beller Kirche bei Eckelsheim; an der Sonnenberghütte zwischen Stein-Bockenheim und Wendelsheim; auf dem Rathausplatz mit Brunnen und Steinbank in Wendelsheim; an der Donnersberghütte oberhalb von Flonheim.

Verlauf
Vom Bahnhof in Wörrstadt geht’s in Richtung Wallertheim kurz ansteigend mit zwei Abbiegungen auf den Radweg hinab nach Sulzheim und sofort mit kurzem, heftigem Anstieg über eine Weinbergskuppe nach Rommersheim. Nächstes Ziel wieder mit einer Kuppe dazwischen ist Wallertheim im Wiesbachtal, von wo aus ein 2 km langer Anstieg mit 50 Höhenmetern auf das Plateau des Schwarzbergs führt. Eine herrliche Rundumsicht belohnt die Mühe. Im Westen ist deutlich das breite, abgeflachte Massiv des Donnersberges vor der grünen Hügelkette der Rheinhessischen Schweiz zu sehen. Rasant talwärts wird Gumbsheim erreicht und auf kurzem Radweg der Ortsrand von Wöllstein im Appelbachtal. Hier wendet sich die Route zurück nach Südosten nach Eckelsheim. Am kleinen Dunzelbach entlang geht es nach Wonsheim mit seinem geschlossenen Ortskern und nach Stein-Bockenheim. Jetzt steht der nächste deutliche ‘Hiwwel’ an auf dem Weg nach Wendelsheim mit knapp 1 km Länge und 50 Höhenmetern. Auf halber Strecke lädt eine große, offene Schutzhütte zur Rast ein. Flott geht’s in mehreren Winkeln hinab ins Wiesbachtal nach Wendelsheim mit seinem schmucken alten Rathaus in der Ortsmitte. Auch der nächste Ort Flonheim-Uffhofen liegt am Wiesbach, er wird aber zur Vermeidung der Autostraße über einen Höhenweg angesteuert, der zur Belohnung weite Blicke voraus ins Tal und auf einige der hier überall zu findenden Steinbrüche erlaubt. Hier wurde bis in unsere Zeit Sandstein für viele berühmte Bauwerke abgebaut. Hinter Flonheim wartet der stärkste Anstieg dieser Etappe auf die Radler. Er ist zweigeteilt, hat insgesamt 3 km Länge mit 180 Höhenmetern Steigung und kommt zwischen Flonheim und der ‘Donnersberghütte’ auf einem guten Kilometer an die 10 % Steigung heran. Das letzte Wegstück nach Alzey folgt noch einmal Weinbergswegen in Kurven rasant talwärts und erreicht das Museum Alzey in der Stadtmitte auf historisch verwinkelten Straßen.

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