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Lage und Landschaft

Am nördlichen Ende des Oberrheintales, im Rheinknie zwischen den Städten Worms, Mainz, Bingen und Alzey, liegt Rheinhessen. Es ist ein Tafel- und Hügelland, das von bewaldeten Mittelgebirgen umrahmt ist. Im Süden geht es in die Rheinebene über. Die Landschaft, in ihren Grundelementen in der letzten Kaltzeit geformt, ist geprägt durch den Wechsel von meist waldfreien Plateaus aus widerständigem Kalkstein und den durch Hügel und Niederungen gegliederten breiten Tälern der Bäche und Flüsschen in weichen Mergeln.
Das Landschaftsbild ist gekennzeichnet von leisen Sensationen. Alte, oft an Hänge geschmiegte Dörfer, die sanft geschwungenen, rebbestockten Hügel und der weite Blick zum Horizont prägen sich ebenso ein, wie das kraftvolle Ergrünen der Vegetation im Frühjahr, die hitzeflirrende Luft in der Sommersonne oder das bunte Weinlaub  des Herbstes.

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