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Literatur

Carl Zuckmayer/Quelle: Carl-Zuckmayer-Gesellschaft, Mainz

Mit dem in Worms verorteten Nibelungenlied und den Schriften Hildegards von Bingen gehört die Literaturlandschaft am Rhein im Mittelalter zu den produktivsten deutschen Regionen. Der von Gutenberg erfundene Buchdruck ermöglichte die Popularisierung der Literatur in der frühen Neuzeit; das Mainzer Gutenbergmuseum erzählt davon. In der Moderne stehen die Namen Zuckmayer, Seghers, George, Langgässer und Glaser für die Literatur der Region. Die Schriftsteller Thomas Kling, Christoph Peters und Hanns-Josef Ortheil stammen von hier oder haben längere Zeit hier gelebt. Die Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz vergibt mit dem Joseph-Breitbach-Preis den mit 120.000 Euro höchstdotierten deutschen Literaturpreis. Ebenfalls in Mainz zuhaus sind die Stiftung Deutsches Kabarettarchiv und das rheinland-pfälzische Literaturbüro.

Johannes Gutenberg

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Im Schatten Napoleons

Zwischen 1804 und 1813 besuchte Napoleon Mainz mehr als zehn Mal. Begleitet wurde er dabei von seiner ersten Frau Joséphine und später von seiner zweiten Frau Marie Louise. Weiterhin bewegten sich in seinem Schatten: Joséphines Tochter Hortense, die Königin von Holland, und seine Adoptivtochter Stéphanie, die mit dem badischen Erbprinzen Carl verheiratet war. Nicht zu vergessen die Mainzerinnen, die sich um ihn scharten: Gattinnen des aufstrebenden Mainzer Bürgertums bis hin zu sozial engagierten Mainzerinnen.

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