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Nachhaltigkeitskongress für die Weinwirtschaft

Am 14. Februar 2012 fand in Rheinhessen ein Nachhaltigkeitskongress für die Weinwirtschaft im DLR Rheinhessen-Nahe-Hunsrück in Oppenheim statt.
>>Die Vorträge zum Download<<
2012 jährt sich zum zwanzigsten Mal die legendäre Rio-Konferenz von 1992, bei der sich erstmals alle Nationen der Welt auf eine nachhaltige Entwicklung für alle Bereiche der Wirtschaft verständigt haben. Wesentliche Inhalte des Abkommens von Rio befassten sich mit den Konsequenzen für den Energie- und Wasserbedarf bei exponential steigender Weltbevölkerung und dem daraus resultierenden Ressourcenverbrauch. Ziel des Abkommens war, dem sich beschleunigenden Klimawandel entgegenzuwirken, um nachfolgenden Generationen eine lebenswerte Welt zu hinterlassen. Wesentliche Erkenntnis aus dem damaligen Prozess war, dass für eine nachhaltige Entwicklung das Zusammenspiel von ökologischer Verantwortung, sozialer Gerechtigkeit und ökonomischem Erfolg in Balance sein muss. Mittlerweile kommt diese Botschaft auch bei den Konsumenten an. Betroffen von den sich häufigen extremen Naturereignissen mit ihren katastrophalen Folgen sind auch Konsumenten zunehmend bereit, für den Klima- und Umweltschutz in die Tasche zu greifen.
Mit dem Nachhaltigkeitskongress wollen die Veranstalter einen umfassenden Überblick über den Stand der Entwicklungen, aber auch über den Stand der Diskussionen in Forschung, Beratung, Handel und Konsum in Sachen Nachhaltigkeit schaffen.
Veranstalter des Nachhaltigkeitskongresses für die Weinwirtschaft ist Rheinhessenwein e.V. zusammen mit dem Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum Rheinhessen-Nahe-Hunsrück in Oppenheim, die sich das Thema auf die Agenda gesetzt haben und mit dem Kongress einen intensiven Einstieg in die Aspekte nachhaltigen Wirtschaftens in der Weinwirtschaft beabsichtigen. Eingeladen sind alle Akteure der Weinwirtschaft in Rheinhessen, aber auch Gäste aus anderen Weinregionen. Für den Kongress wurde ein dichtes Programm von Themen zusammengestellt, das in den verschiedenen Bereichen der Produktion einsteigt, Aspekte wie den ökologischen Weinbau aufgreift, auf ein interessantes Beispiel von Regionalinitiative einsteigt und den Bogen über die Vermarktung zum Konsumenten und seinem Engagement in Sachen Klima- und Umweltschutz spannt. Dazu gehört eine Bestandsaufnahme der Entwicklung in den vergangenen zwanzig Jahren genauso wie das Aufzeigen von Perspektiven für die einzelnen Unternehmen, die sich mit nachhaltiger Wirtschaftsweise auftun. Einen starken Impuls wird Andreas Steinle vom Zukunftsinstitut in Kelkheim geben, der die Chancen nachhaltiger Entwicklung am Markt aufzeigen wird.
Der Kongress wurde im Rahmen der LEADER-Förderung durch die europäische Union und das Land Rheinland-Pfalz gefördert. Die LAG Rheinhessen-Zellertal hat in ihrer Entwicklungskonzeption den Klimaschutz als einen wichtigen Schwerpunkt ausgewiesen.
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