Nahe-Radweg

Der Nahe-Radweg begleitet die Nahe in ihrem gesamten Lauf von der Quelle bis zur Mündung. Auf den ersten 50 km bis Idar-Oberstein verläuft der Weg zwischen Hunsrück und Nordpfälzer Bergland in einigen Schleifen entfernt von der jungen Nahe mit etlichen starken Anstiegen. Ab Idar-Oberstein ist der Nahe-Radweg eine bequeme Flusstour durch das kleinräumige Naheland mit seinen Schiefer- und Quarzitformationen, den tiefen Hunsrückwäldern, der Edelsteinregion um Idar-Oberstein, dem Weinbaugebiet Nahe und seinen Bade- und Kurstädten.

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Streckencharakter

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Schwierigkeitsgrad

2 von 5

Wegführung

Anforderung: Im Gebiet des Oberlaufs der Nahe zwischen Idar-Oberstein und Nohfelden sind aufgrund mehrerer starker Anstiege sportliche Kräfte erforderlich. Der östliche Abschnitt zwischen Idar-Oberstein und Bingen ist mit nur einer kurzen Steigung gegenüber Oberhausen bei ansonsten flacher Streckenführung für alle Radler geeignet. 

Streckencharakter: Fast vollständig auf Forst, Wirtschafts- und Radwegen mit folgenden Abschnitten ohne Radweg:

  • 3,8 km L 173 Niederbrombach - Kronweiler
  • 3,5 km Anstiegsstrecke K 12 Hammerstein - Idar-Oberstein (hierfür im Sommer Umfahrung über verkehrsferne, ebenfalls stark ansteigende Felsenanhöhe in einer Nahe-Schlinge)
  • 2,5 km Nahbollenbach - Weierbach
  • 2,3 km K 7 Kirnsulzbach - Kirn

Belagsqualitäten :

  • Nahezu ausschließlich asphaltierte Wege.

Bahntrassenabschnitte:

  • Ca. 4 km zwischen Neubrücke und Birkenfeld (ehemalige Zweigstrecke Neubrücke - Birkenfeld)
  • Ca. 3 km vom Wasserkraftwerk Niederhausen bis Friedensbrücke Bad Münster am Stein-Ebernburg (ehemalige Bahnstrecke Bad Münster - Homburg)

Streckenübersicht: 

Quelle - Landesgrenze 20,5 km:  100 Höhenmeter ansteigend, 230 Hm fallend.

Von der Quelle führt der Radweg zum Bostalsee und er verlässt dabei in Richtung Norden das Tal der jungen Nahe, zu dem er erst in Nohfelden zurückkehrt. Eine starke Kuppe liegt als nächstes vor dem Übergang nach RLP.

Landesgrenze bei Neubrücke - Idar-Oberstein 30 km:  245 Höhenmeter ansteigend, 320 Hm fallend.

Auf einer alten Bahntrasse zieht der Nahe-Radweg von Neubrücke aus eine Schleife nach Birkenfeld und entfernt sich weit aus dem Nahetal, das hier keine durchgehenden Weg kennt. In Kronweiler kehrt er wieder zurück zur Nahe, muss aber bis Idar-Oberstein noch vier deutliche Anstiege überwinden. 

Idar-Oberstein - Kirn 18 km:  35 Höhenmeter ansteigend, 110 Hm fallend.

Ab der Edelsteinmetropole Idar-Oberstein verläuft der Nahe-Radweg familienfreundlich-flach stets im Tal der Nahe, das sich hier meist als breites Wiesental zeigt, eingerahmt von den felsigen, manchmal weit ins Tal vordringenden Ausläufern des Hunsrück im Norden und des Nordpfälzer Berglandes im Süden.

Kirn - Bad Sobernheim 18 km:  15 Höhenmeter ansteigend, 60 Hm fallend.

Kurz hinter Kirn bei Martinstein beginnt das Weinland Nahe. Die Reben dieses Weinbaugebietes – eines der kleinsten und gleichzeitig vielfältigsten bei uns - begleiten den Nahe-Radweg bis Bingen, wo sie in die Rebflächen Rheinhessens und des Rheingaues übergehen.

Auch dieser Abschnitt ist eine flache Fluss-Radstrecke ohne Anstiege. 

Bad Sobernheim - Bad Münster am Stein-Ebernburg 19 km:  75 Höhenmeter ansteigend, 100 Hm fallend.

In Bad Sobernheim beginnt der „Kur- und Wellness-Abschnitt“ des Nahe-Radweges mit seinen drei Kurstädten Bad Sobernheim, Bad Münster am Stein-Ebernburg und Bad Kreuznach. Alle drei profitieren - wie lange vor uns bereits die Römer mit ihren Heilquellen - vom geologisch unruhigen Untergrund der Nahesenke,. Der Radweg streift das landschaftliche Kleinod des Disibodenberges, wo seit alters her heidnische und christliche Traditionen (u. a. Hildegard von Bingen) ihren Platz fanden. Eine 500 m kurze, starke Steigung bei Oberhausen wird mit einem Bilderbuchblick ins Nahetal belohnt. Vor Bad  Münster am Stein-Ebernburg verengen mächtige Felsen zum letzten Mal das Nahetal, wovon der Rotenfels der steilste und höchste ist.

Bad Münster am Stein-Ebernburg - Bingen 24,5 km:  20 Höhenmeter ansteigend, 50 Hm fallend.

Der Nahe-Radweg läuft nach Bad Kreuznach mitten durch das Salinental mit seinen Gradierwerken und quert die Stadt durch das Kurviertel sowie auf bequemen Dammwegen.  Eine letzte, wenig steile Kuppe hat der Weg zu überwinden, bevor er sich durch eine breite Auenlandschaft bis zur Mündung der Nahe in den Rhein bei Bingen zieht.

Die Route im Radwegenetz: Der Nahe-Radweg ist einer der 7 Radfernwege in Rheinland-Pfalz und im Radwegenetz eine wichtige Ost-Westverbindung, die an weitere Regionen direkt angebunden ist:

  • Selbach: Saarland-Radweg
  • Kronweiler: Burgen-Radweg nach Baumholder und Kusel
  • Fischbach: Nahe-Hunsrück-Mosel-Radroute nach Morbach und Neumagen-Dhron sowie Saar-Hunsrück-Radweg über den Erbeskopf nach Merzig
  • Kirn: Lützelsoon-Radweg nach Kirchberg
  • Staudernheim: Glan-Blies-Radweg nach Lauterecken, Altenglan, Homburg, Saargemünd
  • Bad Münster am Stein-Ebernburg: Alsenz-Radweg nach Rockenhausen und Alsenborn
  • Bad Kreuznach: Kleinbahn-Radweg nach Rüdesheim/Nahe, Bockenau und Wallhausen
  • Appelbach-Radweg über Wöllstein und Münsterappel in die Donnersberg-Region
  • Bingen: Rhein-Radweg nach Mainz - Koblenz sowie Hiwwel-Route Ingelheim, Mainz, Alzey und Worms

 Quelle und weitere Infos: www.radwanderland.de

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Anregungen, Auffälligkeiten oder Mängel? Kontaktieren Sie uns per Mail: radwege@lbm.rlp.de www.radwanderland.de (verantwortlich für Infrastruktur und Wegebeschreibung)  

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