Rheinhessen-Konferenz 1

04.09.2014

Rheinhessen-Konferenz blickt aufs Jubiläumsjahr 2016

200. Geburtstag als Ansporn, Aufbruch und Auftakt – Regionale Identität stärken und regionales Selbstbewusstsein wecken – Rheinhessen als Marke weiter etablieren – Aufruf an 300 Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Kultur zum Mitmachen und Mitgestalten

„200 Jahre Rheinhessen – eine Vorschau auf das Jahr 2016. Mitmachen. Mitgestalten“ – unter diesem Motto stand die 5. Rheinhessen-Konferenz, die am 4. September 2014 in Nieder-Olm stattfand. Ziel war es, die Entscheider, Multiplikatoren sowie regional engagierten Interessengruppen über den Stand der Jubiläumsplanungen zu informieren und diese zum aktiven Mitgestalten zu motivieren. Und das Interesse war immens: Über 300 Teilnehmer aus Politik, Wirtschaft und Kultur sind der Einladung der beiden Vereine „Rheinhessen Marketing“ und „Förderverein 200 Jahre Rheinhessen“ gefolgt. Rund 20 anwesende Journalisten belegen die breite Medienresonanz. Und sie alle erlebten eine mitreißende und emotionale Veranstaltung.

Regionale Identität stärken und regionales Selbstbewusstsein wecken – diese Schlagworte und Forderungen ziehen sich wie ein roter Faden durch die Vorträge des Abends. Denn der 200. Geburtstag soll nicht nur Anlass für umfangreiche Feierlichkeiten sein, sondern vielmehr Auftakt in eine neue, selbstbewusste Zukunft der Region. Zusammenhalt und Identität stiften, die Region stärken, Strukturen für die Zukunft aufbauen und eine positive
Wirkung nach innen und außen vermitteln – das sind die selbstgesteckten Ziele.

Dass die Veranstalter viel vor haben, zeigt auch der Überraschungscoup des Abends: Kein Geringerer als Udo van Kampen, das ZDF-Gesicht aus Brüssel und selbst aufgewachsen in Sprendlingen, begrüßt per Video-Botschaft die Konferenzteilnehmer in der Ludwig-Eckes-Halle. Und nicht nur das: Der Europa-Experte und „bekennende Rheinhesse“ van Kampen ist ab kommendem Jahr einer von mehreren Jubiläumsbotschaftern.

Regionales Selbstbewusstsein wecken und fördern will auch Gastgeber Peter E. Eckes, Vorstand von Rheinhessen Marketing. „Rheinhessen 2016“, so der Unternehmer, unermüdliche Motivator, Mäzen und Netzwerker aus Nieder-Olm, der zwei Tage vor der Konferenz seinen 75. Geburtstag feierte, „das ist Ansporn, Aufbruch und Auftakt in eine selbstbewusste Zukunft.“ Anders gesagt: Das Jubiläum sei der „Steigbügel“, das Fundament für die weitere, nachhaltige Entwicklung seiner Heimat.

Nach der Begrüßung durch Dieter Kuhl, Nieder-Olmer Stadtbürgermeister und Schirmherr der Rheinhessen-Konferenz, folgt der zentrale Programmpunkt des Abends: die Präsentation von Tobias Bartenbach, Marketing-Experte und Leiter des Projektbüros 200 Jahre Rheinhessen. Sein dreiminütiger (Einstiegs-)Film mit Motiven aus Rheinhessen und seiner Menschen, stimmungsvoll musikalisch untermalt, sorgt für Gänsehaut-Momente in der voll besetzten Halle.

Anschließend informiert Bartenbach rund 45 Minuten über den Stand der Jubiläumsplanungen: Auch er sieht 2016 als Meilenstein und
Schlüsselaktion für die weitere Entwicklung der Region. Ausdruck dieses neuen wegweisenden Selbstbewusstseins ist das Motto der Jubiläumskampagne: „Ganz schön anders“. Logisch, dass Rheinhessen für das Jubiläumsjahr auch ein eigenes Logo erhält. Angelehnt an das bekannte Rheinhessen-Logo – und doch individuell und unverwechselbar für 2016 konzipiert und ab 1. Januar 2015 offiziell im Einsatz.

Ebenfalls 2015 fällt der Startschuss für die ersten Veranstaltungen im Zusammenhang mit dem Jubiläumsjahr: Bartenbach stellt 20 Projekte des Zeitraums 2015/2016 vor, die jeweils übergeordnet organisiert und finanziert und dann durch das Projektbüro geleitet werden. Weitere 20 Themen sind seitens einzelner Projektpartner bereits in Planung. „Und das ist erst der Anfang“, so der Leiter des Projektbüros. „Wir wollen alle Menschen in der Region in das Jubiläumsjahr einbeziehen und ihnen ein vielfältiges Programm bieten: für Jung und Alt, von Kultur bis Sport. Rheinhessen bietet so viel – Bekanntes und Unbekanntes. Und genau das wollen wir zeigen. Die Zeit ist reif für Rheinhessen – 200 Jahre nach Gründung der Region.“ Dabei geht es nicht ohne finanzielle Unterstützung der Wirtschaft: Rheinhessen ist Standort von Global Playern und renommierten mittelständischen Unternehmen, die wiederum qualifiziertes Personal benötigen. Ein Grund mehr, sich als Sponsor für den Standort Rheinhessen zu engagieren. Mitmachen und Mitgestalten kann also jeder. „Komm mach mit!“ lautet daher der Aufruf, und die Konferenz bietet die ideale Gelegenheit für den Dialog mit den Veranstaltern und dem Projektbüro. Auch im Nachgang können Ideen weiterhin jederzeit unter 2016@rheinhessen.de eingereicht werden.

Rheinhessen als Regionalmarke, die Herkunft und Qualität verspricht – an vielen Stellen in Rheinhessen ist dieser Identitätsprozess bereits in vollem Gange, wie Otto Schätzel vom Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR) Rheinhessen-Nahe-Hunsrück feststellt. Diese Entwicklung gilt es weiter zu fördern, damit Rheinhessen zu einer attraktiven Dachmarke wird.

Seitens der Veranstalter für das Ressort Kultur zuständig ist Volker Gallé, Kulturkoordinator der Stadt Worms, Autor und Liedermacher. Der Künstler ist zugleich Realist und weiß, welche Aufgabe es da zu stemmen gilt: „Rheinhessen lebt von seinen Gemeinden. Mit einem gemeinsamen kulturellen Netzwerkprogramm können wir 2016 uns gegenseitig und unseren Gästen von außerhalb zeigen, was in uns steckt. Es ist allemal mehr, als einem im Alltag auf Anhieb einfällt."

„Rheinhessen Tag für Tag“ – so lautet der Titel eines seiner ganz zentralen Projekte. Dahinter steht folgende Idee: Jede Ortsgemeinde, jeder Stadtteil wird im Jahr 2016 eine zusätzliche Kulturveranstaltung zum Jubiläum beitragen. Auch dies ein ganz konkreter Beitrag zur Identitätsstiftung.

Vor rund zwei Jahren hat der Förderverein 200 Jahre Rheinhessen seine Arbeit aufgenommen, über 50 Mitglieder zählt er heute. Seine Aufgabe: Die Finanzierung des Jubiläumsjahres. Dabei, so der Vorsitzende Wilhelm Gerlach, wolle man nicht betteln gehen, sondern durch Überzeugungskraft die Sponsoren gewinnen. Rund 240.000 Euro sind bislang an Spenden zugesagt, erforderlich sind mindestens 800.000 Euro. Gerlachs Rechnung klingt dabei einfach und einleuchtend: „600.000 Menschen leben in Rheinhessen, d.h., ein Euro Spende pro Einwohner und das Jubiläum ist finanziert.“ IHK-Hauptgeschäftsführer Günter Jertz und EWR-Vorstand
Günter Reichart machen spontan eine neue Rechnung auf: Wenn von den 46.000 Unternehmen in Rheinhessen jedes 200 Euro spenden würde, kämen unglaubliche 9 Millionen Euro zusammen. Reichart jedenfalls macht den Anfang und spendet 200 Euro seitens EWR an den Förderverein.

Sechs Teilnehmer der Konferenz strahlen beim anschließenden Empfang noch ein wenig mehr als die Übrigen: Haben Sie doch bei der am Konferenzende durchgeführten Verlosung für den Zeitraum von jeweils zwei Monaten ein Elektroauto gewonnen, welches der Energieversorger EWR ihnen kostenfrei zur Verfügung stellt.

Alle Vorträge der Rheinhessen-Konferenz finden Sie ab sofort zum Download veröffentlicht unter:

www.rheinhessen.de/de/region-und-wirtschaft  und
http://mediathek.rheinhessen.de/collections/200-jahre-rheinhessen

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