Pflänzchen

Boden gut machen – ein Beitrag zum Klimaschutz

Winzer bearbeiten den Boden, damit die Rebe lange darin wurzeln kann und gute Traubenqualitäten hervorbringt. Die Bewirtschaftung des Bodens rückt in Zeiten des Klimawandels wieder stärker in den Fokus. Was dem Klima schadet, vermag der Boden zu binden und zu nutzen: das Treibhausgas CO2.

Intelligente Bodenbearbeitung fördert die Artenvielfalt  

In der Dauerkultur Weinberg geht es darum, durch Begrünungen die Artenvielfalt zu erhöhen. Das setzen bereits die Winzer um, die ihre Weinberge ökologisch bewirtschaften. Da mit dem Klimawandel auch Wasser-Stress-Zeiten einhergehen, sind neue Blühmischungen gefragt. An der Stelle investieren die Winzer, um die Artenvielfalt zu fördern. Das kostet die Winzer zusätzlich Geld und das braucht entsprechendes Know-how. Außer der Förderung der Artenvielfalt soll mit der Einsaat von Blühmischungen das Bodenleben gefördert werden, damit sich die Bodenfruchtbarkeit auf natürliche Art und Weise regeneriert und die Qualität gesteigert wird. Eine standortpassgenaue Begrünung bewirkt

  • die Beschattung des Bodens
  • eine gute Durchwurzelung der oberen Bodenschicht als Erosionsschutzmaßnahme
  • bessere Wasserspeicherung des Bodens
  • die kontinuierliche und gezielte Nährstoffversorgung

Damit diese Ziele erreicht werden, ist viel Wissen und Erfahrung gefordert. Denn es ist von großer Bedeutung, wie die Begrünung bearbeitet und gemanagt wird, damit einerseits die Artenvielfalt gefördert, andererseits aber der Nährstoffeintrag nicht mit dem nächsten Regen in das Grundwasser ausgeschwemmt wird.

Humus prägt das Terroir

Ein weiterer Effekt ist, dass mit der Begrünung dem Boden organische Masse kontinuierlich zur Verfügung gestellt wird und damit Humus aufgebaut werden kann. Humus ist wichtig für ein intaktes Bodenleben, für eine Vielfalt von Mikroorganismen, die wiederum eine Vielfalt von oberirdischen Pflanzen mit sich bringt und auch den Charakter des Terroirs eines Weines prägt. Das haben wissenschaftliche Untersuchungen jüngst belegt.

Humus bindet klimaschädliches CO2

Genauso wie der Humusaufbau der Qualität des Weins dient, vermag er zu einem wesentlichen Teil den Klimawandel zu verhindern, denn mit dem Humusaufbau wird CO2 aus der Atmosphäre gebunden. Das Bewusstsein darum macht den Umgang mit der Ressource Boden noch bedeutender und spricht noch mehr für eine biodiversitätsfördernde Bewirtschaftung der Weinberge.

Kontaktinformationen:

Rheinhessenwein e.V.

Sonja Ostermayer

Otto-Lilienthal-Straße 4

55232 Alzey

Tel: (0049) 6731 951074 13
E-Mail: sonja.ostermayer@rheinhessenwein.de

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