Rebschnitt-Schere

Dezember 2021

Die ersten Rebscheren surren und zischen schon wieder

In den meisten Weinbergen herrscht noch Winterruhe. Aber nicht so ganz überall. Hier und surrt und zischt es auch schon wieder. Dann sind die ersten Winzer oder zumeist deren fleißige Helfer mit ihren Rebscheren unterwegs.

Das „Surren“ ist das Öffnen und Schließen der elektrischen Rebscheren, während es bei den mit Druckluft angetriebenen eher zischt, wenn die Klinge auf- und zuschlägt. Mit reiner Muskelkraft ist heute kaum noch jemand unterwegs, da das sehr stark die Armsehnen beansprucht.

Große Betriebe können mit dem Rebschnitt nicht bis ins kommende Jahr warten und nutzen die Zeit nach dem Fallen der Blätter bis Weihnachten gerne für den Rebschnitt. Es ist nach wir vor die aufwändigste Handarbeit im Jahreszyklus. Hier wird fast der gesamte Aufwuchs dieses Jahres bis auf einen Trieb abgeschnitten. Das abgeschnittene Rebholz wird in einem nachfolgenden Arbeitsgang aus dem Drahtrahmen entfernt und zu Boden gelegt. Dort wird es dann gehäckselt und verwandelt sich zu Humus für die kommenden Jahre.

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Kontaktinformationen:

Rheinhessenwein e.V.

Udo Diel

Otto-Lilienthal-Straße 4

55232 Alzey

Tel: 06731 89328 18
E-Mail: udo.diel@rheinhessenwein.de

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