Weinblüte

Zugegebenermaßen, dass hört sich für außenstehende spektakulärer an, als es ist. Die Blüte der Weinreben ist relativ unscheinbar und wird von Nichtwinzern zumeist gar nicht bewusst gesehen, weil die Blütenstände einfach sehr klein und filigran sind. Wer ein feines Näschen hat vernimmt einen leicht süßlichen Duft in der Gemarkung. Was dieses Jahr bezeichnend ist, dass es selbst an einem Rebstock sehr unterschiedliche Entwicklungsstadien der Blüte gibt. Selbst innerhalb einer Traube gibt es Beeren mit beginnender, voller und abgeschlossener Blüte. Das wird sich aber im Laufe der nächsten Wochen noch harmonisieren.

Die Winzer erleben abermals ein frühes Jahr, die Entwicklung ist nur 2 bis 3 Tage hinter der des extrem frühen Jahres 2020. Die warmen Temperaturen der vergangenen Tage haben die Entwicklung der Weinberge weit voranschreiten lassen. Das Wachstum verlief aber so, dass die Winzer die Laubarbeiten gut bewältigen konnten und kein Stress aufkam.

100 Tage nach der Blüte sind die Trauben reif. Die Weinlese könnte damit bereits Anfang September beginnen. Aussagen zur Qualität sind aber noch viel zu früh, da hier die letzten Wochen vor der Lese entscheidend sind. Auch die Erntemenge ist noch schwer zu prognostizieren, auffallend ist jedoch das die Trauben in vielen Weinbergen sehr groß zu werden scheinen. In vielen Weinberge ist es trotz einiger Niederschläge über Pfingsten zu trocken, hier wünschen sich die Winzer noch einige „Landregentage“, aber bitte kein Unwetter.

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Kontaktinformationen:

Rheinhessenwein e.V.

Udo Diel

Otto-Lilienthal-Straße 4

55232 Alzey

Tel: 06731 89328 18
E-Mail: udo.diel@rheinhessenwein.de

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