Bismarckturm hinter Apfelbaum, © Dominik Ketz© Dominik Ketz

Rheinhessen von einem anderen Blickpunkt entdecken

Historische Türme und besondere Aussichtspunkte in Rheinhessen

Lernen Sie Ihre Lieblingsregion doch mal von einem anderen Blickwinkel kennen. Wo, wenn nicht auf einem Turm oder einem Aussichtspunkt, lässt sich die gesamte Schönheit Rheinhessens am besten bestaunen. Entdecken Sie die tolle Weitsicht und die einzigartige Magie der 1000 Hügel auf eine ganz neue Sichtweite. Zudem dienen die Aussichtspunkte als tolle Fotospots für unvergessliche Aufnahmen. Doch nicht nur die Aussicht auf einem der Türme lohnt sich, auch diese sind an sich tolle Hingucker mit spannenden Geschichten.

Napoleons Telegraf © Ortsgemeinde Stadecken-Elsheim

Nicht historischer Nachbau der 21. (vorletzten) Telegrafenstation, die 1813 zwischen Elsheim, Schwabenheim und Wackernheim errichtet wurde, um das Netz der damals neuen Telegrafie zwischen Metz und dem seinerzeit französischen Mainz zu schließen. Rekonstruktion 2016 und mit LEADER-Mitteln gefördert. Beitrag der Ortsgemeinde Stadecken-Elsheim zum 200-jährigen Jubiläum Rheinhessens. Text zur Verfügung gestellt von der Ortsgemeinde Stadecken-Elsheim.

Burgunderturm im Rebenmeer © Dominik Ketz

Der markante Burgunderturm, der schon von Ferne ins Auge sticht, steht mitten im Rebenmeer und trägt seine Farbe zu Ehren der Partnerregion Burgund. Auf der Aussichtsplattform oder auf den drei Balkonen des Turms kann man sich nicht nur den Wind um die Nase wehen lassen, sondern auch den ersten von vielen traumhaften Ausblicken über Rheinhessen und seine Weinberge, die die Hiwweltour Neuborn zu bieten hat, genießen.

Napoleonsturm © VG Sprendlingen-Gensingen

Wer den sportlichen Anstieg von Sprendlingen auf dem Höhenwanderweg gemeistert hat, erblickt auf der Anhöhe zwischen Ober-Hilbersheim und Sprendlingen einen außergewöhnlichen Turm – den Napoleonsturm. Der Napoleonsturm mit seinen Signalarmen ist einem historischen Telegraphenmast nachempfunden, mit dem in der Zeit Napoleons die ersten Kurznachrichten über eine Distanz von 12 Kilometern versendet wurde. So zu sagen die ersten SMS der Geschichte. Die Signalarme entsprechen dem "Chappeschen System", welches damals in Frankreich von den...

Blick Richtung Süden, Foto: Peter Martin Gräf © Peter Martin Gräf

2012 wurde der Blick vom Niersteiner Brudersberg gewählt zur "Schönsten Weitsicht 2012" in Rheinhessen. Das Deutsche Weininstitut (DWI) und die regionalen Gebietsweinwerbungen zeichneten 2012 erstmals in allen 13 deutschen Anbaugebieten jeweils eine "Schönste Weinsicht 2012" aus. Dabei handelt es sich um Aussichtspunkte, die besonders spektakuläre Blicke in die Weinlandschaften bieten. Vom Brudersberg aus haben Sie bei schönem Wetter eine optimale Fernsicht ins Hessische Ried bis hin nach Frankfurt (Blickrichtung Osten), weiter bis zum...

lgs_hr_bs_146tourist-informaton-bingen_1 © Tourist-Information Bingen

Seit Mitte des 13. Jahrhunderts nutzten die Mainzer Erzbischöfe die enge Fahrrinne des Binger Lochs nahe am rechten Rheinufer zur Zollerhebung. Für die militärische Absicherung sorgten die Burgen Ehrenfels und Klopp auf beiden Rheinufern. Zu Anfang des 14. Jahrhunderts wurde die Befestigungslinie zusätzlich durch den Wachturm auf der Flussinsel verstärkt. Der Name „Mäuseturm“, der 1516 erstmals belegt ist, leitet sich wohl von seiner Funktion als Wachturm ab (mittelhochdeutsch „musen“ = lauern) ab. Doch wurde der Turm schon im 16....

Eisenturm © Landeshauptstadt Mainz

Von einst 34 Tor- und Wachtürmen der mittelalterlichen Stadtbefestigung zeugen heute noch drei: Neben dem Alexanderturm und dem Holzturm ist der um 1240 erbaute Eisenturm als steinerner Zeitzeuge dieser Epoche erhalten. Seinen Namen erhielt der sechsgeschossige Turm von dem einst am Rheinufer abgehaltenen Eisenmarkt. Vom Torturm über ein Militärgefängnis bis hin zum Ort für Kunst-Ausstellungen wandelte sich die Nutzung des Eisenturms im Wandel der Jahrhunderte. Zwischen dem heutigen Rathaus, der zentralen...

Aussichtspunkt Burgruine Neu-Bamberg © Dominik Ketz

Die Burg Neu Baumburg, auch Neu-Bamberg, Neubamberg genannt, ist die Ruine einer Höhenburg oberhalb der Gemeinde Neu-Bamberg. Sie wurde um 1253 von den Raugrafen erbaut, 1253 als „Novum castrum apud Sarlesheim“ erwähnt und 1283 im Besitz des Raugrafen Heinrich II. von Neuenbaumburg. Am 12. April 1338 wurde die Hälfte der Burg und des Dorfes von den Raugrafen für 1.300 Pfund Heller an den Erzbischof Heinrich III. von Mainz verpfändet und am 11. März 1419 teilen sich der Erzbischof Johann II. von Mainz und Graf Johann V. von...

Weg zum Ajaxturm © Dominik Ketz

Der 1865 bezeichnete Ajaxturm steht in der Flur "Heerkretz". Der sagenumwobene, in Größe und Gestalt ungewöhnliche Weinbergsturm findet sich im Siefersheimer Ortswappen wieder. Über die Entstehung des Ajaxturms wird folgende Geschichte erzählt: Zu Beginn des 19. Jahrhunderts lebte in Siefersheim ein reicher Bauernsohn, schön von Gestalt und ein flotter Tänzer. Wenn er durch die Straßen schritt, folgte ihm so mancher, scheuer Mädchenblick. Auch die Tochter des Müllers von der "Katzensteiger" Mühle war in ihn verliebt. Die Zuneigung des...

Malakoffturm

Der Malakoffturm markiert die Südwestecke der Ringmauer um die Burgkirche Ober-Ingelheim. Worum geht´s? 1856 wurde die frühere Alte Wache umbenannt und hieß seitdem Malakoffturm. Grund war - in der abgekürzten Version - die Erstürmung der Bastion Malakow im Krimkrieg (1853 - 1856) durch die Alliierten. Der Sieg beendete den Krieg und in ganz Westeuropa wurden in der Folge massive, große Türme mit dem Namen Malakoff bedacht. Was gibt es zu sehen? Vom 19 Meter hohen Turm hat man einen hübschen Ausblick über die Dächer Ingelheims hinüber zum...

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