Bismarckturm hinter Apfelbaum, © Dominik Ketz© Dominik Ketz

Rheinhessen von einem anderen Blickpunkt entdecken

Historische Türme und besondere Aussichtspunkte in Rheinhessen

Lernen Sie Ihre Lieblingsregion doch mal von einem anderen Blickwinkel kennen. Wo, wenn nicht auf einem Turm oder einem Aussichtspunkt, lässt sich die gesamte Schönheit Rheinhessens am besten bestaunen. Entdecken Sie die tolle Weitsicht und die einzigartige Magie der 1000 Hügel auf eine ganz neue Sichtweite. Zudem dienen die Aussichtspunkte als tolle Fotospots für unvergessliche Aufnahmen. Doch nicht nur die Aussicht auf einem der Türme lohnt sich, auch diese sind an sich tolle Hingucker mit spannenden Geschichten.

Holzturm

  Der sechsgeschossige Bau, 1366 erstmals als ,,Neuturm" erwähnt, bildete innerhalb der rheinseitigen Stadtmauer die Verbindung zwi­schen Altstadt und der seit Anfang des 13. Jahrhunderts in die Befestigung miteinbezogenen südlichen Fischervorstadt Selenhofen. Seine prägende Gestalt erhielt der seit Beginn der Neuzeit als Gefängnis genutzte Torturm in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts. Geschosszahl, Mauerwerk, Eckquaderung und Gesimsgliederung sind dem älteren Eisenturm vergleichbar, doch ist der...

Wartbergturm

Der Wartbergturm wurde 1420 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Er ist das Wahrzeichen Alzeys und diente über Jahrhunderte für militärische Zwecke. Bei einem Bombenangriff am 08.01.1945 wurde der Turm zerstört, die Stadt aber blieb fast vollständig vor Bombenschäden bewahrt, da die feindlichen Bomber durch einen Navigationsfehler fast ihre gesamte Bombenlast um den Wartbergturm abluden. Heute wird der Wartbergturm von den Alzeyern als Retter der Stadt bezeichnet. Nach 1945 wurde dann eine Rekonstruktion...

Malakoffturm

Der Malakoffturm markiert die Südwestecke der Ringmauer um die Burgkirche Ober-Ingelheim. Worum geht´s? 1856 wurde die frühere Alte Wache umbenannt und hieß seitdem Malakoffturm. Grund war - in der abgekürzten Version - die Erstürmung der Bastion Malakow im Krimkrieg (1853 - 1856) durch die Alliierten. Der Sieg beendete den Krieg und in ganz Westeuropa wurden in der Folge massive, große Türme mit dem Namen Malakoff bedacht. Was gibt es zu sehen? Vom 19 Meter hohen Turm hat man einen hübschen Ausblick über die Dächer Ingelheims hinüber zum...

Burgunderturm im Rebenmeer © Dominik Ketz

Der markante Burgunderturm, der schon von Ferne ins Auge sticht, steht mitten im Rebenmeer und trägt seine Farbe zu Ehren der Partnerregion Burgund. Auf der Aussichtsplattform oder auf den drei Balkonen des Turms kann man sich nicht nur den Wind um die Nase wehen lassen, sondern auch den ersten von vielen traumhaften Ausblicken über Rheinhessen und seine Weinberge, die die Hiwweltour Neuborn zu bieten hat, genießen.

Napoleons Telegraf © Ortsgemeinde Stadecken-Elsheim

  Nicht historischer Nachbau der 21. (vorletzten) Telegrafenstation, die 1813 zwischen Elsheim, Schwabenheim und Wackernheim errichtet wurde, um das Netz der damals neuen Telegrafie zwischen Metz und dem seinerzeit französischen Mainz zu schließen. Rekonstruktion 2016 und mit LEADER-Mitteln gefördert. Beitrag der Ortsgemeinde Stadecken-Elsheim zum 200-jährigen Jubiläum Rheinhessens. Text zur Verfügung gestellt von der Ortsgemeinde Stadecken-Elsheim.  

Aussichtspunkt Burgruine Neu-Bamberg © Dominik Ketz

  Die Burg Neu Baumburg, auch Neu-Bamberg, Neubamberg genannt, ist die Ruine einer Höhenburg oberhalb der Gemeinde Neu-Bamberg. Sie wurde um 1253 von den Raugrafen erbaut, 1253 als „Novum castrum apud Sarlesheim“ erwähnt und 1283 im Besitz des Raugrafen Heinrich II. von Neuenbaumburg. Am 12. April 1338 wurde die Hälfte der Burg und des Dorfes von den Raugrafen für 1.300 Pfund Heller an den Erzbischof Heinrich III. von Mainz verpfändet und am 11. März 1419 teilen sich der Erzbischof Johann II....

lgs_hr_bs_146tourist-informaton-bingen_1 © Tourist-Information Bingen

  Historische Überlieferungen und Legenden ranken sich um den Turm auf der kleinen Rheininsel vor Bingen. Tatsache ist wohl, dass schon die Römer hier eine kleine Befestigungsanlage bauten. In der Herrschaftszeit der Franken verfiel diese aber mehr und mehr. Erst als Hatto II. 968 die Führung im Erzbistum Mainz übernimmt und Souverän über Bingen wird, gewinnt der Turm wieder an Bedeutung. Der Name „Mäuseturm", der 1516 erstmals belegt ist, leitet sich wohl von seiner Funktion als Wachturm...

Blick Richtung Süden, Foto: Peter Martin Gräf © Peter Martin Gräf

  2012 wurde der Blick vom Niersteiner Brudersberg gewählt zur "Schönsten Weinsicht 2012" in Rheinhessen. Das Deutsche Weininstitut (DWI) und die regionalen Gebietsweinwerbungen zeichneten 2012 erstmals in allen 13 deutschen Anbaugebieten jeweils eine "Schönste Weinsicht 2012" aus. Dabei handelt es sich um Aussichtspunkte, die besonders spektakuläre Blicke in die Weinlandschaften bieten. Vom Brudersberg aus haben Sie bei schönem Wetter eine optimale Fernsicht ins Hessische Ried bis hin nach Frankfurt...

Weg zum Ajaxturm © Dominik Ketz

Der 1865 bezeichnete Ajaxturm steht in der Flur "Heerkretz". Der sagenumwobene, in Größe und Gestalt ungewöhnliche Weinbergsturm findet sich im Siefersheimer Ortswappen wieder. Über die Entstehung des Ajaxturms wird folgende Geschichte erzählt: Zu Beginn des 19. Jahrhunderts lebte in Siefersheim ein reicher Bauernsohn, schön von Gestalt und ein flotter Tänzer. Wenn er durch die Straßen schritt, folgte ihm so mancher, scheuer Mädchenblick. Auch die Tochter des Müllers von der...

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