Workshop Weinforum

Über das Zusammenspiel von Herkunft und Qualität

Workshop „Herkunft schmecken - Rheinhessen im Profil"

In der EU wurde eine Entscheidung zugunsten von Herkunftsbezeichnungen als Qualitätsorientierung getroffen. Der Bund und die Länder wollen angesichts der Anpassungen des deutschen Weinrechts an das EU-System eine umfassende Reform des Weingesetzes in der laufenden Legislaturperiode vorlegen. Dabei geht es um die Anwendung des Systems der geborenen Qualität, das davon ausgeht, dass die Herkunft des Weins entscheidend sein Profil formt.

Die deutsche Weinwirtschaft hat ihre Zielvorstellung dazu schon vor Jahren in der WeinVision 2020 beschrieben und mit der Herkunfts- und Qualitätspyramide illustriert. Die WeinVision2020 war zugleich ein Weckruf an die eigenen Leute zur Neuaufstellung des deutschen Weinverständnisses bezüglich Herkunft, Qualität und deren Deklaration. In Rheinhessen wird schon seit einiger Zeit ganz pragmatisch an diesem Thema gearbeitet – getragen von dem Selbstverständnis, dass je authentischer und je geprägter durch Boden und Lage ein Wein ist, dies auch in seiner Bezeichnung zum Ausdruck kommen soll. Dort, wo neben der Typizität der Region auch der „Genius loci“ eines Ortes oder die Charakteristik der Lage im Wein schmeckbar werden, da soll diese Botschaft auch auf dem Etikett sichtbar sein.

Dieses neue Verständnis von Qualität und Herkunft erfordert eine größere Verantwortung der Winzerinnen und Winzer. Allein schon deshalb, weil diese Welt der Herkunftsweine nicht so einfach zu vermessen ist wie die Öchsle-Welt. Und auch deshalb, weil für das, was da neu definiert und umgesetzt wird, zusätzliches Engagement in der Einhaltung der Regeln und im Bekanntmachen der Weine erforderlich ist.

Das Modell der Regional-(Guts-), Orts- und Lagenweine hat sich bei vielen rheinhessischen Betrieben als nachvollziehbares Herkunfts-Modell bereits etabliert. Es macht sowohl für Weinprofis wie für Weinfreunde eine wertige und greifbare Differenzierung der verschiedenen Weinqualitäten verständlich und schärft das rheinhessische Profil.

Simone Renth-Queins, ehemalige Deutsche Weinkönigin, wird in diesem Workshop mit interessanten Weinen aus der Landesweinprämierung zeigen, wie sich „Herkunfts-Profilierung“ am konkreten Beispiel fassen lässt.

Die Teilnahmemöglichkeit am Workshop ist im Eintrittspreis für das Weinforum Rheinhessen enthalten.

Workshop-Zeiten:

25. Oktober 2019 Freitag                   16:00 Uhr und 19:00 Uhr

26. Oktober 2019 Samstag                16:00 Uhr und 19:00 Uhr

27. Oktober 2019 Sonntag                 14:00 Uhr und 16:00 Uhr

Maximale Teilnehmerzahl 50 Personen.

Die Weine des Workshops:

2018 RS Rheinhessen Silvaner trocken
Weingut Bungert-Mauer, Ockenheim

2018 Bermersheimer Silvaner trocken
Weingut Neef-Emmich, Bermersheim

2018 Guntersblumer Himmelthal Silvaner trocken
Selection Rheinhessen
Weingut Burghof Oswald, Guntersblum

2018 Bechtheimer Riesling trocken
Weingut Oekonomierat Johann Geil Erben, Bechtheim

2018 Binger Riesling trocken
Weingut Hemmes, Bingen-Kempten

2018 Hahnheimer Riesling trocken
Weingut Münzenberger, Zornheim

2018 Niersteiner Hipping Riesling trocken
Weingut Lisa Bunn, Nierstein

2018 Niersteiner Hipping Riesling trocken
Weingut Georg Gustav Huff, Nierstein-Schwabsburg

2018 Niersteiner Hipping Riesling trocken
Weingut Seebrich, Nierstein

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