Teilnehmer am Rosenmontagsumzug Mainz, © Robert Dieth© Robert Dieth

Ein Stück Mainzer Fastnachtsgeschichte

„Humba täterä“ ist weit mehr als ein Lied – es ist ein echtes Kulturgut der Mainzer Fastnacht. Geschrieben und erstmals gesungen wurde es 1964 von dem legendären Ernst Neger, dem unvergessenen „singenden Dachdeckermeister“.

Die Premiere

Seine Premiere erlebte das Lied am 5. Februar 1964 in der ARD-Fernsehsendung Mainz, wie es singt und lacht!. Was als regulärer Auftritt geplant war, ging in die Fernsehgeschichte ein: Das Saalpublikum ließ sich nicht mehr beruhigen, sang immer weiter – und die Live-Übertragung in der ARD überzog sich um fast eine ganze Stunde.

Humba täterä

Bis heute lebt „Humba täterä“ genau von diesem Mitmach-Geist und ist fester Bestandteil der Fankultur in Fußballstadien weit über Mainz hinaus geworden – ein Ruf, den jeder kennt und sofort mitsingt.

Die musikalische Tradition führt die Familie weiter: Thomas Neger, Enkel von Ernst Neger, gründete 2007 die Band Die Humbas und trägt damit den unverwechselbaren Sound und das Lebensgefühl der Mainzer Fastnacht in die Gegenwart.