




Das Heisje wurde um 1900 im Stil der Neugotik erbaut. Es handelt sich um einen sechseckigen neugotischen Turm mit Zinnenkranz. Das Untergeschoss, umrahmt von einer Stützmauer aus Feldsteinen, diente früher als Schutzhütte, das Erdgeschoss befindet sich auf dem Niveau der Weinbergterrasse oberhalb der Rheinebene. Die roten Backsteine gaben dem Turm den Namen. Seit 1927 ist es im Besitz der Familie Glaser. Der Turm wurde 2000 durch die Weinbruderschaft Rheinhessen zum schönsten Weinbergshäuschen Rheinhessens gewählt. 2019 wurde das Rote…

Die Bezeichnung beruht auf die Lage am Wanderweg der Pilger, die vom Rheinland aus nach Rom gewandert sind. Bis zum 19. Jahrunder wurde dieser Weg auch von Flößern und Schiffern benutzt um das Rheinknie damit abzuschneiden.

Über 150 Jahre steht es schon auf dem Osterberg. Den Anstoß zum Bau gab Sabina Lambinet (1834-1916). Die frommen Eltern Anna-Maria und Louis Lambinet errichteten im Jahr 1864 das Kapellchen am Osterberg. Sabina und ihre beiden Schwestern Barbara und Katharina, die ab 1870 die Harxheimer Filialkirche St. Laurentius betreuten, besuchten täglich die Heilige Messe in Gau-Bischofsheim. Auf dem Heimweg verrichteten sie eine Andacht am Kapellchen. Ein schmiedeeisernes Kreuz mit Beleuchtung schmückt seit 1986 das Kapellchen. Es…

Das Heisje wurde im Krieg als Bunker für den Osthofener Flakbeobachtungsposten gebaut. Nach dem Krieg wurde eine Holzhütte als Wingertsheisje auf den Bunker gebaut. Teile davon sind heute noch vorhanden. 2014 renovierte der Osthofener Weinring den Bunker als Aussichtspunkt, der schöne Blicke bis hin zur Bergstraße bietet und ein beliebter Foto-Hotspot ist. Architektonische Details: dreieckige Grundform, als Ausichtsplattform ausgearbeitet, mit Edelstahltreppe und Geländer der Bunkereingang wurde im Zuge der Renovierung 2014…

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Durch Menschenhand urbar gemacht oder von Vögeln besungen Zwei mögliche Deutungen kursieren: Entweder erhielt die Lage die Bezeichnung durch ein altes Brandrodungsgebiet – durch absengen, leichtes Abbrennen einer Oberfläche zur Urbarmachung. Oder es sind tatsächlich die zahlreichen Vögel gemeint, die dort nisten. In dieser sonnigen Lage wachsen Reben auf sehr kalkreichem, steinigem und sandigem Lehmboden. Der Spätburgunder vom Kalkstein ist besonders geschätzt. Zwischen dem Verkosten der Weine vom…

Am „Fischerkreuz“ kann man sich vom Anstieg auf den Wißberg bei schöner Aussicht auf gemütlichen Bänken erholen. Aber woher kommt der Name? Der Gau-Bickelheimer Erik Fischer und ein Kollege hatten einen Auftrag angenommen, in Mainz-Hechtsheim auf einem verwilderten Gelände Bäume, Sträucher und Hecken zu entfernen. Inmitten dieser „Wildnis“ entdeckten sie ein schönes, altes Holzkreuz. Da der Besitzer des Grundstücks kein Interesse daran hatte, nahm Erik Fischer es mit nach…