Am 27. Juli 2021 wurde ein Meilenstein erreicht: Nach 15-jährigem Bewerbungsprozess erhielten die Städte Speyer, Worms und Mainz den Status UNESCO-Welterbe. Seitdem zählen der Speyerer Judenhof, der Wormser Synagogenbezirk sowie die alten jüdischen Friedhöfe in Worms und Mainz offiziell zum Welterbe.
Die sogenannten SchUM-Stätten sind bedeutende Zeugnisse jüdischen Lebens und prägen die kulturelle Landschaft Europas. Im Mittelalter bildeten sie das Herz jüdischer Kultur und sind bis heute lebendige Orte der Begegnung und des Austauschs. Das Akronym SchUM setzt sich aus den hebräischen Stadtnamen Speyer (Schpira), Worms (Warmaisa) und Mainz (Magenza) zusammen. Die SchUM-Stätten geben Einblicke in jahrhundertealte Traditionen und erzählen Geschichten von Glanzzeiten und Herausforderungen der jüdischen Geschichte.
