Neben Exponaten aus der heutigen Tier- und Pflanzenwelt präsentiert das Museum zahlreiche Zeugnisse aus der erdgeschichtlichen Vergangenheit von Rheinland-Pfalz. Zu den besonderen Highlights zählen das rund 44 Millionen Jahre alte Urpferdchen aus dem Eckfelder Maar sowie eine umfangreiche Sammlung eiszeitlicher Tiere. Internationale Bekanntheit genießt die Mainzer Quagga-Gruppe: Als einziges Museum weltweit verfügt das Naturhistorische Museum über drei Präparate dieser ausgestorbenen Zebraart – von insgesamt nur noch 23 erhaltenen Exemplaren.
Als Bildungseinrichtung fühlt sich das Naturhistorische Museum den demokratischen Grundwerten unserer Gesellschaft verpflichtet. Zu seinen zentralen Aufgaben gehören das Sammeln, Bewahren, Erforschen und Vermitteln des gemeinsamen naturwissenschaftlichen Erbes sowie dessen Weitergabe an zukünftige Generationen. Dabei fördert das Museum den Respekt vor der Vielfalt der Natur und vertieft das Verständnis für die gemeinsame Geschichte von Mensch und Umwelt.


