



Ev. Pfarrkirche, ehem. Stiftskirche St. Nikolaus. Der große Bau mit seinem hohen Turm im Westen beherrscht mit seiner Längsseite den Obermarkt. Trotz der schweren Zerstörungen im Pfälzer Erbfolgekrieg 1689 und im Zweiten Weltkrieg bietet die dreischiffige Halle einen gewaltigen, wenngleich wegen der weitgehend verlorenen Ausstattung einen etwas nüchternen Raumeindruck. Einige der im Langhaus aufgestellten Grabplatten stammen aus dem im 16. Jahrhundert untergegangenen Zisterzienserinnenkloster Weidas, das bei…

Der Gewölbekeller im ersten Untergeschoß des Ingelheimer Winzerkellers hat sich zu einem Ort für Kleinkunst etabliert. So ist er mittlerweile Bühne für viele namhafte Schriftsteller/-innen, die aus ihren Werken vorlesen. Natürlich darf hier ein interessantes Musikprogramm nicht fehlen.

Bis Ende des 18. Jahrhunderts wurden auf dem Fischmarkt - neben anderen Waren - vor allem Fische verkauft, welche die Fischer des Altrheins hier feil zu bieten hatten. Wie zahlreiche amtliche Ermahnungen zeigen, kamen sie dieser Verpflichtung nur unzureichend und unwillig nach. Baulich wird der Platz von dem ehemaligen Rathaus der Stadt mit seinem markanten polygonalen Treppenturm dominiert. Dieser beherbergt heute ein Glockenspiel mit einer Figur des "Volkers von Alzey". Das Renaissance-Bauwerk selbst wurde 1586 unter Verwendung von…

Das heutige Schulgebäude der Grundschule Gundersheim wurde 1843 errichtet und umfasste einen Gemeindesaal und die evangelische Schule mit zwei Schulsälen, außerdem eine Lehrerwohnung. 1922 wurde diese zu einem weiteren Schulsaal umgebaut. Noch heute werden in diesem Gebäude drei und im katholischen Schulhaus die vierte Klasse der Grundschule Gundersheim unterrichtet.

Das Kreuzgewölbe des ehemaligen Winzerhofes wird in der Augenwaide als Verkaufsraum für Blumen und Deko genutzt. Die Entstehung der typisch rheinhessischen Gewölbe geht ins frühe 19. Jahrhundert zurück. Im Zuge der Säkularisation, bei der unter anderem kirchliche Besitztümer verstaatlicht wurden, zogen erstmals Nutztiere in Kreuzgewölbekeller ein. Leichter Backstein war gut zu verarbeiten und faulte nicht, außerdem war er brandsicher und hygienischer. Ein weiterer Grund für diese…


Diese Anlage wurde zum Brennen der Kalksteine genutzt, einem jahrtausendealten Verfahren, um aus dem Kalkfelsgestein Branntkalk zu gewinnen. Branntkalk wurde mit Wasser z. B. zu Kalkfarbe oder Kalkmörtel weiterverarbeitet. Die Öfen wurden 1872 gebaut und bestehen aus drei trichterförmigen Brennkammern, umgeben von einem künstlichen Hügel. Die Anlage wird von der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz als Technisches Denkmal geführt.
