



Die Namensgebung beruht auf geistlichem Besitztums. Ob diese Lage zum Kloster Rupperstberg oder dem St. Albans Kloster angehört ist nicht geklärt.

Von Schiffen, Weinbergstürmen und Rebenvielfalt Das Mittelhochdeutsche hält immer wieder Überraschungen bereit: Kachel leitet sich von „kocke“ ab und bedeutet breitgebautes Schiff mit rundlichem Vorderteil. Die rundliche Form des Hügels weckt Assoziationen an diesen Vergleich. Die Lage wurde 1442 erstmalig mit dem Namen „in kachelberge" urkundlich erwähnt. Mitten auf dem Hügel: der neu erbaute Ensheimer Weinbergsturm – wie ein Mast auf dem Schiff! Von dort hat man einen herrlichen Blick…

Modernes hochwertiges Design mit mediterranem Flair. Wo sich Jung und Alt wohlfühlen und gerne verwöhnen lassen von einer Spitzenküche und Service zu fairen Preisen.

1749 neu erbaut und St. Georg geweiht. Barocker Hochaltar (um 1740) aus der kurfürstlichen Kapelle in Mainz mit Figur des heiligen Michael.

Das römische Frauengrab liegt am Eingang des Friedhofs im Ortsteil Heßloch. Nach den Grabbeigaben wird der Zeitpunkt der Bestattung im dritten Jahrhundert nach Christus datiert.

Der Rossmarkt stellt die "Drehscheibe" Alzeys dar und ist damit zugleich das vitale, pulsierende Herz der Stadt. Zusammen mit dem angrenzenden Fischmarkt dürfte er der eigentliche "Marktplatz" der Stadt gewesen sein. Sein Name geht auf einen hier in früheren Zeiten abgehaltenen Pferdemarkt zurück. Geprägt wird der Platz heute zum einen von dem "Rossmarktbrunnen", den der Neustädter Künstler Gernot Rumpf 1985 geschaffen hat. Das an der Brunnentränke stehende, üppig proportionierte Ross des Spielmanns…

Nördlich und südlich der Basilika, mit Verbindung zum unterirdischen Pilgergang der Stollenkrypta, befinden sich der Lambertusbrunnen und der Aegidiusbrunnen (Gedd´schesbach). Die Erbauungszeit dieser historischen und wasserreichen Waschbrunnen ist unbekannt. Im Morgenbuch ist der “Göttgensbach” schon 1688 erwähnt. Die Quelle des Lambertusbrunnens könnte bereits ein Heiligtum der Römer gewesen sein.

Im Volksmund wird das Gebäude scherzhaft „Fuchsbau“ – in Anlehnung an den damals amtierenden Oberbürgermeister Jockel Fuchs – oder „Beamtengefängnis“ genannt. Es ist zweifellos ein markantes Bauwerk mit einer eigenen, unverwechselbaren Formsprache. Fünf Jahrhunderte lang hatte Mainz kein Rathaus, bis der Stadtrat 1968 das renommierte dänische Architektenbüro Jacobsen und Weitling mit einem Neubau beauftragte. Otto Weitling, einer der Architekten, formulierte 1974 seine…