Keyvisual Bodenmarkierung

Mit der steigenden Anzahl von aktiven Freizeitnutzern erhöht sich auch das Potenzial für Nutzungskonflikte in der Kulturlandschaft Rheinhessen. Aus diesem Grund hat die Rheinhessen Touristik im Oktober 2023 mit der Vorbereitung einer Sensibilisierungskampagne begonnen. Ziel ist die Minimierung von Konflikten zwischen Wandernden, Radfahrenden und Wirtschaftsverkehr, sowie die Vermeidung ökologischer Störungen.

Prozess

Zusammen mit dem Beratungsunternehmen Co:Compass aus Köln und Stakeholdern werden in den folgenden Monaten systematisch Problemfelder und Lösungsansätze untersucht. Vorgespräche, Analysen von Benchmarks und bestehenden Leitfäden wie das hauseigene Wissenspapier „Radverkehr auf Wirtschaftswegen“ bilden die Basis für die Konzeption. Im zweiten Schritt lädt die Rheinhessen Touristik Anfang 2024 Beteiligte der Touristik, kommunalen Verwaltung, Landwirtschaft und Interessenverbänden zu einer dreiteiligen Workshop-Reihe. Darin sollen die Perspektiven und Bedürfnisse der Nutzergruppen ergebnisoffen diskutiert und Maßnahmen abgestimmt werden.

Ziel

Die Ergebnisse der Beteiligung werden anschließend zur Strategiebildung und für die Ausschreibung einer medialen Kampagnenumsetzung genutzt. Die Kampagnenmaßnahmen will die Rheinhessen-Touristik  mit Hilfe von LEADER-Mitteln realisieren, so dass die öffentlichkeitswirksame Kommunikation der Kampagne auf Basis des Mediaplans in der Tourismussaison 2025 starten könnte. Eine Lenkungsgruppe, die aus dem Beteiligungsprozess heraus gegründet wird, soll die Umsetzungsschritte begleiten und für stetigen Austausch unter den Interessengruppen sorgen.

Der Status des Projekts wird regelmäßig auf der Projektwebsite im Informationsbereich "Touristik intern" der Rheinhessen-Touristik aktualisiert.

Meilensteine

2024 (Feb) | 2. Workshop

Fortführung der mehrteiligen Workshopreihe zur Vorbereitung einer Sensibilisierungskampagne. Viele Teilnehmer des ersten Workshops und einige neue Interessierte kamen am 06. Februar im Kreistagssaal der Kreisverwaltung Mainz-Bingen zusammen. Es wurden die Ergebnisse des ersten Workshops resümiert und Ideen für konkrete Maßnahmen in den die Handlungsfeldern „Analysen“, „Kommunikation“ und „Besucherlenkung erarbeitet. Diese werden im nächsten Schritt von einer Lenkungsgruppe konkretisiert und priorisiert. Erste Interessenbekundungen zur Beteiligung an einer solchen Lenkungsgruppe, die 2-3 mal im Jahr kontinuierlich an der Sensibilisierung im Aktivtourismus arbeiten wird, konnte die Rheinhessen-Touristik bereits aus der Veranstaltung mitnehmen.

Präsentation & Dokumentation

2024 (Jan) | 1. Workshop

Start der mehrteiligen Workshopreihe mit im Tourismus Tätigen sowie Interessierten aus Verwaltung, Weinbau, Landwirtschaft, Naturschutz, Waldwirtschaft, Tourismusbetrieben und Interessenverbänden. Mit rund 25 Vertretern aus allen nahezu allen Sparten wurden am 16. Januar im Kreistagssaal der Kreisverwaltung Mainz-Bingen in Ingelheim die Kernprobleme im Aktivtourismus zusammengetragen, die Handlungsfelder „Analysen“, „Kommunikation“ und „Besucherlenkung“ als wesentlichste herausgearbeitet sowie Ziele definiert, die die Sensibilisierungskampagne in diesen Handlungsfeldern im Idealfall erfüllen sollten.

Präsentationen und Dokumentation

2023 (Nov-Dez) | Analysen und Vorgespräche

Die systematische Untersuchung der Problemfelder geht allem voran. Einzelgespräche mit den wichtigsten Stakeholdern werden geführt, aus Analysen und Benchmarks sowie den bestehenden Leitfäden wie dem hauseigenen Wissenspapier „Radverkehr auf Wirtschaftswegen“ werden wesentliche Grundlagen zusammengetragen.

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Kontaktinformationen:

Rheinhessen-Touristik GmbH

Sarah Hönemann

Kreuzhof 1

55268 Nieder-Olm

Tel: (0049) 6136 9239814
E-Mail: sarah.hoenemann@rheinhessen.info

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