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Weingut Gres

Das Weingut Gres blickt auf eine gut 300jährige Weinbautradition zurück. Die Familie kam im Zuge der Hugenottenvertreibung 1684 aus dem Rhonetal, wo man sich auch schon mit Weinbau beschäftigte, nach Rheinhessen. Dort baut sie in und um die Gemeinde Appenheim auf 14 Hektar ca. 70.000 Reben an. Die Weinberge befinden sich in fünf Gemeinden, so dass für jede Rebsorte ein idealer Standort zur Verfügung steht. Auf humusreichen Kalkmergelböden gedeihen die Reben besonders gut. Neben nationalen (Riesling, Grüner Silvaner, Huxelrebe, Dornfelder etc.) und internationalen Rebsorten (Chardonnay, Sauvignon Blanc,
Merlot etc.) liegt der Schwerpunkt besonders auf den Weinen der Burgunderfamilie (Weißer Burgunder, Spät- und Frühburgunder), mit denen das Weingut schon einige nationale wie internationale Erfolge
erringen konnte. Dazu gehören auch die Staatsehrenpreise des Landes Rheinland-Pfalz. 2014 konnte das Weingut Gres diese Auszeichnung bereits zum vierzehnten Mal in Empfang nehmen.

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Über uns

  • Kellermeister Klaus Gres
  • Rebfläche 14 Hektar
  • Winzersekt
  • Maxime Herkunft Rheinhessen

Kontaktinformationen:

Weingut Gres
Klaus Gres
Ingelheimer Straße 6 55437 Appenheim

Bearbeitete Weinlagen

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Alternativbild für Appenheimer Daubhaus

Appenheimer Daubhaus

Der Name der Einzelage entstammt aus dem Wort Taubenhaus. Die Taubenhäuser, deren Einrichtung zu den Privilegien des Adels gehörte, befanden sich oft im freien Gelände. Die Schutzhütten der Weinbergshüter werden hier als Taubenhaus bezeichnet. 

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Niersteiner Hipping

Niersteiner Hipping

Werkzeug? Hügel? Ziege? Heute Premium-Weinberg

 

In einer Urkunde von 1753 ist der Lagenname nachgewiesen, als Weinbergsbesitz verschiedener Niersteiner Weingüter. Der Ursprung des Namens ist nicht endgültig geklärt. Es könnte aus dem Mittelhochdeutschen stammen und einst „Hügel“ bedeutet haben. Oder aber es geht auf „Hippe“ zurück, das Werkzeug – oder eine andere Version – Ziege bedeutet. Sprangen hier einst meckernde Ziegen über den Hügel? Wer weiß. Heute meckert keine Ziege mehr dort – und auch die Winzer haben nichts zu meckern. Diese Einzellage ist von besonderem Wert. Auf dem besonderen rotem Tonstein, also dem Rotliegenden, gedeihen Rieslinge von Weltrang. Der „Alexander-von-Humboldt-Blick“ liegt mitten in den Einzellage. Im Jahr 1790 fuhren die Naturforscher Georg Forster und Alexander von Humboldt nämlich mit der Kutsche von Mainz nach Nierstein und berichteten vom roten Gestein und dem edlen Wein.

> Wanderung und Audio zur Station Hipping: https://roter-hang.de/weinerlebnis/hipping/
> Infos zum Alexander-von-Humboldt-Blick: https://rhein-selz-tourismus.de/rhein-selz-entdecken/die-entdeckung-des-tages/alexander-von-humboldt-blick.html
> Entdecke die Einzellage mit dem Rad: https://www.rheinhessen.de/amiche-radweg

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Appenheimer Eselspfad

Appenheimer Eselspfad

Iiiiiii-aaaahh: Riesling, Weißburgunder, Silvaner vom Eselspfad

Pfade mit diesem Namen führten oft zu einer Mühle und waren nur so breit, dass gerade ein Esel mit einem Sack darauf gehen konnte. In Appenheim befinden sich noch heute Mühlengebäude, teilweise mit Gastronomie. Die Einzellage wurde 1375 erstmalig erwähnt. Esel trifft man heute wohl selten dort an, dafür ambitionierte Winzerinnen und Winzer mit Traktor oder Jeep. Im Untergrund befindet sich ein Kalkstein-Sockel, darauf ein leichter Löss-Lehm-Boden. Auf dem Südhang gedeihen vor allem Rieslinge, Weißburgunder und Silvaner/Sylvaner. Sie stehen für Frucht und Mineralik, Volumen und Schmelz. Diese Weine haben Tiefgang und Power.

> Entdecke die Einzellage via Hiwweltour Bismarckturm
> Zur weiteren Einzellage von Appenheim: Hundertgulden

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Alternativbild für Engelstadter Römerberg

Engelstadter Römerberg

Die Lage erhielt ihren Namen durch die römischen Bodenfunde in diesem Gebiet.
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Appenheimer Hundertgulden

Appenheimer Hundertgulden

Carbonat, Reich, Gold: Riesling vom Hundertgulden 

Sie ist Deutschlands carbonatreichste Weinlage. Der kalk- und salzreiche Boden „Terra Fusca“ entstand vor über 50 Millionen Jahren und war einst ein Korallenriff im Urmeer. Heute wachsen dort vor allem Rieslinge, die elegant-feinfruchtige und zugleich bekömmliche Spitzenweine mit einzigartiger Mineralik hervorbringen. Carbone sind Salze. Der heutige Lagename „Hundertgulden“ stammt vermutlich aus dem 14. Jahrhundert: Die Lage am Westerberg wechselte damals mehrfach den Besitzer. Diese bezahlten hohe Beträge in Rheinischen Goldgulden. Was für ein Goldschatz, diese Lage!

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