In St. Peter lassen sich nicht nur Kunstschätze vergangener Jahrhunderte bewundern, sondern auch zeitgenössische Handwerkskunst entdecken: Die farbenprächtige Innenausmalung stammt vom bayerischen Maler Karl Manninger und seinem Schüler Hermenegild Peiker. Als historisches Vorbild dienten die im Krieg zerstörten Fresken von Joseph Appiani (1752–1755). Die umfangreichen Malereien erzählen das Leben und die Legenden des Apostels Petrus; ein Originalfresko ist noch hinter dem Eingang erhalten.

Die Kirche wurde 944 von Erzbischof Friedrich von Lothringen gegründet. 1748 errichtete der Hofarchitekt Johann Valentin Thomann an der Stelle der abgebrochenen Pfarrkirche St. Marien den heutigen Neubau. Die ursprüngliche spätbarocke Eleganz konnte bei der historischen Wiederherstellung weitgehend erhalten werden. Besonders sehenswert sind die reich verzierte weiß-goldene Holzkanzel aus der Werkstatt Johann Försters und einige üppig gestaltete Altäre, darunter der Kreuzaltar des Hofbildhauers Hans Backoffen aus dem 16. Jahrhundert.

Der Zelebrationsaltar stammt von 1989 und wurde vom pfälzischen Bildhauer Gernot Rumpf geschaffen – mit seinen bronzenen „Menschenfischen“, die in einem Netz zappeln. Später ergänzten passend dazu der Ambo und der Osterleuchter das Ensemble.

St Peter von der Seite © St. Peter Mainz
St Peter © St. Peter Mainz
Decke St Peter © St. Peter Mainz

Öffnungszeiten

07.05.2025 bis 31.12.2029

Montag von 09:00 bis 17:00 Uhr
Dienstag von 09:00 bis 17:00 Uhr
Mittwoch von 09:00 bis 17:00 Uhr
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