



Das Rukreuz wurde von der katholischen Pfarrei in Zornheim bei dem Bildhauer Stieb aus Nieder-Olm in Auftrag gegeben und am 7. Juli 1918 feierlich eingeweiht. An der Stelle des Kreuzes muss schon früher ein Wegekreuz gestanden haben. Für die Namensgebung war die Weinbergslage "An der Ruh" maßgebend. Vom Ruhkreuz aus kann der Blick in die Ferne schweifen. Man sieht den Feldberg im Taunus, die Frankfurter Skyline, den Odenwald, den Donnersberg und den Hunsrück.

Bermersheimer Hildegardisweg Geburtsort einer Heiligen und fantastischer Weine Sie war das zehnte Kind des Edelfreien Hildebert von Bermersheim und seiner Frau Mechthild. Im Jahre 1098 erblickte Hildegard (vermutlich) in Bermersheim die Welt. Sie gründete ein Kloster auf dem Rupertsberg bei Bingen und galt als eine große Mysterikerin des Mittelalters. Ihr ist ohne Zweifel diese Lage gewidmet. Auf Mergel- und Lössboden gedeihen Weiß-, Grauburgunder und Chardonnay ganz fantastisch. > Erfahre mehr zur Heiligen…

Die Kirche liegt erhöht und war einst - wie in Rheinhessen häufiger anzutreffen - von einer Wehrmauer und einem Effenring (Ulmen) umgeben. Der gedrungene kleine Chorraum im Turm und die im Osten angebaute Sakristei wurden nach Ausweis eines Konsolsteines der Sakristei 1494 mit einem Netzgewölbe versehen. In der Laibung des östlichen Fensters des Chores ist eine gut erhaltene spätgotische Wandmalerei zu bewundern (Hl. Cyriakus oder Laurentius und Hl. Erasmus). Liebfrauenland - Gotik in Rheinhessen

Die Namensgebung beruht auf Besitz des Kirchenguts.

1749 neu erbaut und St. Georg geweiht. Barocker Hochaltar (um 1740) aus der kurfürstlichen Kapelle in Mainz mit Figur des heiligen Michael.

Das römische Frauengrab liegt am Eingang des Friedhofs im Ortsteil Heßloch. Nach den Grabbeigaben wird der Zeitpunkt der Bestattung im dritten Jahrhundert nach Christus datiert.

Ein Naturschutzgebiet ist die stärkste großräumige Schutzkategorie. In Deutschland basiert es auf Bundes- und in Österreich auf Landesrecht. Die verbindenden Ziele sind der Erhalt einer ursprünglichen Landschaft, Schutz von seltenen, gefährdeten oder charakteristischen Tieren und Pflanzen und die Bewahrung von Räumen mit besonderem wissenschaftlich-ökologischem Interesse.

Eindrucksvoll ist die zweitürmige Westfassade der Heidenturmkirche in Guntersblum. Frei stehend, mit einem großzügigen Vorplatz, zeugt das gesamte Ensemble von einem selbstbewussten Dorf, das es durch den Weinhandel zu Einfluss und Wohlstand gebracht hatte. Der Nordturm stammt noch aus der Zeit des Ersten Kreuzzugs; aufgrund von Untersuchungen von Balken im Heidenturm ist sicher: Der Baum, aus dem die im Nordturm verwendeten Balken hergestellt wurden, wurde im Frühsommer des Jahres 1101 gefällt. Der Südturm…