Cosmas und Damian © Verbandsgemeinde Gau-Algesheim

Gau-Algesheim

Katholische Pfarrkirche St. Cosmas u. Damian

Direkt neben dem Marktplatz thront die katholische Pfarrkirche St. Cosmas und Damian, deren über 60 Meter hoher Turm schon von weitem sichtbar ist. Die Kirche wurde 1889 auf den Fundamenten einer mittelalterlichen Vorgängerkirche erbaut. Was viele nicht wissen: Der flache Durchgang unter dem Chor ist ein echter Geheimtipp, denn die Bögen tragen das Steinmetzzeichen von Johann von Diepach – ein faszinierendes Detail für Geschichtsinteressierte.

Altes Backhaus Schwabsburg © www.inmedia.info

Nierstein

KulTOUR historisches Nierstein - Tour 3

Bei der KulTOUR vom Schlossturm bis zu Froschmühle Nierstein-Schwabsburg reisen Sie zurück ins 13. Jahrhundert, erfahren Sie mehr über das alte Backhaus in Schwabsburg und die Froschmühle. Die Tour startet am Schlossturm Schwabsburg. Alles was Sie zu dieser Tour benötigen, ist ein Smartphone mit QR-Code Scanner. An jedem Gebäude der Tour befindet sich ein QR-Code hinter dem interessante Fakten warten. Insgesamt 6 Stationen laden dazu ein, Nierstein-Schwabsburg auf eigene…

Rathaus © Sascha Kopp

Mainz

Rathaus der Stadt Mainz

Im Volksmund wird das Gebäude scherzhaft „Fuchsbau“ – in Anlehnung an den damals amtierenden Oberbürgermeister Jockel Fuchs – oder „Beamtengefängnis“ genannt. Es ist zweifellos ein markantes Bauwerk mit einer eigenen, unverwechselbaren Formsprache. Fünf Jahrhunderte lang hatte Mainz kein Rathaus, bis der Stadtrat 1968 das renommierte dänische Architektenbüro Jacobsen und Weitling mit einem Neubau beauftragte. Otto Weitling, einer der Architekten, formulierte 1974 seine…

ev-kirche-partenheim © Jorg Hoffmann

Partenheim

Ev. Pfarrkirche, ehem. Wallfahrtskirche

Oberhalb des Schlosses, auf dem ummauerten ehemaligen Friedhof, steht die evangelische Kirche St. Peter, die ursprünglich als Wehrkirche diente. Schloss und Kirche waren früher durch einen unterirdischen Gang miteinander verbunden. Als das romanische Gotteshaus 1435 durch Feuer vernichtet wurde, blieb der Tabernakel mit den darin befindlichen Hostien auf wundersame Weise unversehrt. Dies so genannte „Hostienwunder“ gab Anlass zur Wallfahrten. Die neue Kirche wurde Ende des 15. Jahrhunderts im spätgotischen Stil…

Denkmalgeschützte Hofanlage Bornstraße © Stadt Ingelheim/ml

Ingelheim am Rhein

Denkmalgeschützte Hofanlage

Die Bausubstanz des Anwesens stammt weitgehend aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. Ortstypisch sind beim Wohngebäude das massive gemauerte Erdgeschoss und das Fachwerkobergeschoss. Dieses Haus umfasste sechs Wohnräume. Die Nebengebäude wurden ausschließlich aus Bruchstein errichtet. Der Hof wird über die Toranlage mit großen Holzflügeln erschlossen. Bauherr war damals der Gemeindeeinnehmer Nikolaus Kloos. 1849 löste er als erster demokratisch gesinnter Bürgermeister Johann Heinrich Klippel im Amt…

Rheinauenkarte historisch © Ausschnitt Rheinauenkarte Besserer

Ingelheim am Rhein

„Das Weinheimer Fahr“

Die Fährverbindung nach Mittelheim ist 1348 erstmals urkundlich belegt. In Kurpfälzer Zeit bestand ein regelmäßiger Übersetzdienst, der von der Weinheimer Fahrgemeinschaft durchgeführt wurde. Daran war das ganze Dorf beteiligt. Für die Überfahrt gab es zwei flache Fähren zur Beförderung von Fuhrwerken und einen Nachen für Personen. Täglich gingen sechs Männer auf Fahr . Bei Sonnenaufgang fuhren drei Färger (Fährleute) über den Rhein und blieben in Mittelheim,…

Rotes Häuschen © Stadt Osthofen

Osthofen

Rotes Häuschen

Das Heisje wurde um 1900 im Stil der Neugotik erbaut. Es handelt sich um einen sechseckigen neugotischen Turm mit Zinnenkranz. Das Untergeschoss, umrahmt von einer Stützmauer aus Feldsteinen, diente früher als Schutzhütte, das Erdgeschoss befindet sich auf dem Niveau der Weinbergterrasse oberhalb der Rheinebene. Die roten Backsteine gaben dem Turm den Namen. Seit 1927 ist es im Besitz der Familie Glaser. Der Turm wurde 2000 durch die Weinbruderschaft Rheinhessen zum schönsten Weinbergshäuschen Rheinhessens gewählt. 2019 wurde das Rote…

Kreuzkapelle bei Gau-Bickelheim 1 © Dominik Ketz

Gau-Bickelheim

Kreuzkapelle Gau-Bickelheim

Das Wahrzeichen Gau-Bickelheims ist die Kreuzkapelle, ein Sandsteinbau mit rotem Ziegeldach, der am Hang des Wißbergs steht. Die ab dem Jahr 1755 erbaute Kapelle wurde zu Ehren des Heiligen Kreuzes geweiht und ist Pilgerort für viele Gläubige. Während der Französischen Revolution wurde die Kapelle zerstört. Zwischen 1907 und 1910 wurde eine neue Kapelle errichtet. Von der Bahnhofstraße ausgehend passiert der Besucher auf dem Weg zur Kreuzkapelle 14 Kreuzwegstationen. Oben angekommen hat man eine…