grüne Rebzeilen
Stilisierte Karte von Rheinhessen

Heppenheimer Affenberg

Die Lage wurde 1309 mit dem Namen "under dem affenberge" urkundlich erwähnt. Dem Bestimmungswort liegt entweder ein Personennamen (Affo) oder der Baum Effe (Ulme) zugrunde.

Daten und Fakten

Rebfläche: 46 Hektar Gemeinde: Worms Meereshöhe: 114-125 m Exposition:
Bereich:
Wonnegau
Region:
Liebfrauenmorgen
Einzellage:
Affenberg
Gemarkung:
Heppenheim

Bodenarten

Löss/Pararendzina

Loess Pararendzina , © Landesamt für Geologie und Bergbau Rheinland-Pfalz

Windablagerung von kalkhaltigem Staub in den Eiszeiten

fruchtbarer, tiefgründiger, leichter Lehmboden, toniger Schluff, sehr gute Speicherfähigkeit für pflanzenverfügbares Bodenwasser, ausreichende Durchlüftung, nährstoffreich, kalkhaltig, mäßige Erwärmbarkeit, gute Durchwurzelbarkeit, hohes Wuchspotenzial

Gelbfruchtige Aromen, Apfel, Pfirsich, Birne, Zitrus, feinfruchtig, schlank, erfrischend, sanfte Säure, mittelkräftige Struktur, saftig elegant, früh trinkbar, süffiger Charme, unkomplizierte Vielschichtigkeit,fruchtig fröhliche Ausprägung

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Kies, Sand, Lehm/Rigosol

Kies Sand Lehmrigosol

Flussablagerungen in den Eiszeiten

Mittelgründiger, steiniger, sandiger Lehmboden, geringere Speicherfähigkeit für pflanzenverfügbares Bodenwasser, in trockenen Jahren Trockenstress, guter Durchlässigkeit und Durchlüftung, nährstoffarm, neutrale bis saure Bodenreaktion, gute Erwärmbarkeit, mäßig bis gut durchwurzelbar

Burgunder-affin, eher Rotwein, kräutrig-würziger Duft, straff, gute Balance zwischen Frische und Schmelz, saftig im Mund, dicht, guter Druck, spannende Länge, gutes Reifepotenzial

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