Weinberge im Frühjahr

Ingelheimer Rheinhöhe

Die Lagenbezeichnung geht wahrscheinlich auf die alte Lagenbezeichnung 1387 "an der rinhelden" zurück, was "zum Rhein geneigter Hang" bedeutet. Hölle bezeichnet einen leichten Abgang. Dies ist eine in Westmitteldeutschland häufig zutreffende Flurbezeichnung.

Daten und Fakten

Ingelheim am Rhein 54 Hektar 90-200 m Nordost bis Ost
Bereich:
Bingen
Region:
Kaiserpfalz
Einzellage:
Rheinhöhe
Gemarkung:
Nieder-Ingelheim, Ober-Ingelheim

Bodenarten

Sand/Rigosol

Sand Rigosol

Windablagerungen von kalkhaltigem Staub-Sand in den Eiszeiten

Tiefgründiger, kalkhaltiger Sandboden, nur mäßige Speicherfähigkeit für pflanzenverfügbares Bodenwasser, sehr gute Durchlüftung, mäßige bis gute Erwärmbarkeit, meist ausreichend nährstoffhaltig, kalkhaltig, sehr gute Durchwurzelbarkeit

Eher Rot- als Weißwein, dicke Beerenhaut durch Wärme, fruchtintensiv, tiefgründig, sanfte Säure, dichte Struktur, bereits in der Jugend offen, Reifezeit von Vorteil, Balance, Vielschichtigkeit.

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Kalkstein/Rendzina

Kalkstein Rendzina

Teritiäre Meeresablagerungen einen Kalkalgenriffs

Flach- bis mittelgründiger, sehr kalkreicher, sehr steiniger, sandiger Lehmboden, geringe Speicherfähigkeit für pflanzenverfügbares Bodenwasser, nährstoffreich, kalkreich, gute Durchlüftung, gute Erwärmbarkeit, eingeschränkte Durchwurzelbarkeit

Ausdrucksvoll, lebhaft, aromatisch, zunächst Zitrus-, Apfel- und Stachelbeernoten, mit zunehmender Reife Mango und Maracuja. Ausgewogene Säure, mineralisch, kreidig, elegant, facettenreich, tiefgründig, verschlossen in der Jugend, großes Entwicklungspotential

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