Niersteiner Pettenthal

Niersteiner Pettenthal

Bubenname? Krötenwanderung? Rieslinge von Weltruhm!

Eine Lage von Weltruhm! Wie der Name „Thal“ bereits andeutet, beginnt diese Einzellage im Tal, direkt am Rhein und zieht sich dann steil den „Roten Hang“ hinauf. Diese Einzellage ist der steilste Abschnitt am „Roten Hang“ – sehr wertvoll und bei den Winzerinnen und Winzer äußerst begehrt. Der Katastername existiert seit dem Jahr 1753. Woher der Name? Es gibt mehrere Deutungen. Die gewöhnlichste Variante wäre der Buben- oder Familiennamen Peter. Es könnte auch von Pater, also Mönch, abgeleitet sein. Die Weinberge waren lange im kirchlichen Besitz. Oder aber – so erzählt man es sich in Nierstein: Mit „Petten“ sind Kröten gemeint, die zu den oben austretenden Quellen und Sumpflöchern wandern. Ein dafür sprechendes Indiz: Eine angrenzende Fläche trägt den Namen „Stumpe Loch“, was wohl von Sumpfloch abzuleiten ist. Ob gewöhnlicher Bubenname oder gewöhnliche Kröte: Die Rieslinge hingegen sind überhaupt nicht gewöhnlich, sondern mineralisch, ausdrucksstark und lagerungsfähig. Sie wachsen auf nacktem Rotschieferfelsen und bekommen den ganzen Tag Sonne satt.

> Entdecke die Einzellage mit dem Rad: https://www.rheinhessen.de/amiche-radweg
> Mehr Infos zu den Lagen vom „Roten Hang“: https://roter-hang.de/roter-hang/weinlagen/

Niersteiner Pettenthal
Niersteiner Pettenthal
Niersteiner Pettenthal
Niersteiner Pettenthal
Niersteiner Pettenthal
Niersteiner Pettenthal
Niersteiner Pettenthal
Niersteiner Pettenthal
Niersteiner Pettenthal
Niersteiner Pettenthal

Daten und Fakten

Nierstein 30 Hektar 90-170 m Ost bis Südost
Bereich:
Nierstein
Region:
Rehbach
Einzellage:
Pettenthal
Gemarkung:
Nierstein

Bodenarten

Rotliegend/Rigosol

Rotliegend Rigosol

Kalkhaltige Ton- und Feinsandablagerungen in der Wüstenlandschaft des oberen Rotliegend

Flach- bis mittelgründiger, kalkreicher, steiniger, toniger Lehmboden, geringe Speicherfähigkeit für pflanzenverfügbares Bodenwasser, kalkhaltig, gute Erwärmbarkeit, mäßige Durchwurzelbarkeit

Kräutrige, zartwürzige, fast blumige Noten, mineralische Komponenten, ausgeprägt Fruchtaromen: Pfirsich, Aprikose, Honigmelone. Lebhafte Säure, facettenreich, in der Jugend oftmals sehr verschlossen, Langlebigkeit

mehr erfahren

Weingüter