Wörrstädter Rheingrafenberg
Stilisierte Karte von Rheinhessen

Wörrstädter Rheingrafenberg

Im Besitz der Rheingrafen
Durch die enge historische Verbindung von Wörrstadt zu den Rheingrafen erhielt die Lage diesen Namen. Im Mittelalter teilten sich die Rheingrafen mit den Herren von Löwenstein den Anspruch auf die Ortsgerichtsbarkeit, beide unterhielten dort klösterliche Vogteien und Besitz. Nach einem Streit 1274 wurden die Löwensteiner immer weiter zurückgedrängt. Wörrstadt verblieb bis zur Französischen Revolution im Besitz der Rheingrafen und war damit Teil der Kurpfalz. Auf Mergel und Kalkstein wächst Rebsorten-Vielfalt.

> Regionalgeschichte Wörrstadt: https://www.regionalgeschichte.net/rheinhessen/woerrstadt.html

> Die Hiwweltour Neuborn startet in Wörrstadt (aber führt nicht durch die Einzellage Rheingrafenberg): https://www.rheinhessen.de/hiwweltour-neuborn

Wörrstädter Rheingrafenberg
Wörrstädter Rheingrafenberg
Wörrstädter Rheingrafenberg
Wörrstädter Rheingrafenberg
Wörrstädter Rheingrafenberg
Wörrstädter Rheingrafenberg
Wörrstädter Rheingrafenberg
Wörrstädter Rheingrafenberg
Wörrstädter Rheingrafenberg
Wörrstädter Rheingrafenberg
Wörrstädter Rheingrafenberg
Wörrstädter Rheingrafenberg

Daten und Fakten

Rebfläche: 100 Hektar Gemeinde: Wörrstadt Meereshöhe: 200-245 m Exposition: von Nord nach Süd drehend
Bereich:
Bingen
Region:
Adelberg
Einzellage:
Rheingrafenberg
Gemarkung:
Wörrstadt

Bodenarten

Kalkstein/Rendzina

Kalkstein Rendzina

Teritiäre Meeresablagerungen einen Kalkalgenriffs

Flach- bis mittelgründiger, sehr kalkreicher, sehr steiniger, sandiger Lehmboden, geringe Speicherfähigkeit für pflanzenverfügbares Bodenwasser, nährstoffreich, kalkreich, gute Durchlüftung, gute Erwärmbarkeit, eingeschränkte Durchwurzelbarkeit

Ausdrucksvoll, lebhaft, aromatisch, zunächst Zitrus-, Apfel- und Stachelbeernoten, mit zunehmender Reife Mango und Maracuja. Ausgewogene Säure, mineralisch, kreidig, elegant, facettenreich, tiefgründig, verschlossen in der Jugend, großes Entwicklungspotential

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Mergel/Pelosol

Tonmergel Pelosol, © Landesamt für Geologie und Bergbau Rheinland-Pfalz

Kalkreiche tonige Ablagerungen des Teritärmeeres

Tiefgründiger, kalkreicher Tonboden mit hohem Anteil von quellfähigem Ton, geringere Speicherfähigkeit für pflanzenverfügbares Bodenwasser, eingeschränkte Wasserdurchlässigkeit und Durchlüftung, nährstoffreich, stark kalkhaltig, mäßige Erwärmbarkeit, schwer durchwurzelbar

Körperreich, dicht, reichhaltig, moderate Säure, cremiger Schmelz. Ausdrucksvoll, reif, Mango, Aprikose, Honigmelone, Marille. Weniger Mineralität, eher fruchtbetonte, körperreiche Nachhaltigkeit

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