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Weingut Alexander Flick

Weinbau seit 1600 – am weithin sichtbaren Petersberg liegt der Heimatort der Winzerfamilie Flick in Bechtolsheim. Drei Generationen ziehen hier an einem Strang. Birgit und Ulrich sorgen mit Elan und Schwung für die Weinberge, Marlies und Günter stehen mit Erfahrung und Tatkraft zur Seite. Die junge Generation, Katharina (Weinbautechnikerin) und Alexander (Dipl.-Ing. Weinbau), bringen frischen Wind in Keller und Verkauf. Viele Ideen und eine große Portion Experimentierfreude der Jungwinzer sorgen für erstklassige Weine. Jeder Rebsorte den passenden Boden: Getreu diesem Motto gedeihen die Weine der Winzerfamilie Flick in vier verschiedenen Ortschaften. Die Rotweine und Burgunder im Terroir des Selztals in Bechtolsheim, Riesling und Chardonnay in der Top-Lage Herrgottspfad in Gau-Odernheim. Besonderheiten sind Silvaner auf Vulkanböden in der rheinhessischen Schweiz, sowie Weissburgunder im Höllenbrand und Riesling im Morstein.

Weingut Alexander Flick_Logo, © Weingut Alexander Flick
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Über uns

  • Kellermeister Alexander Flick
  • Rebfläche 23 Hektar
  • Winzersekt
  • Maxime Herkunft Rheinhessen
  • Selection Rheinhessen

Kontaktinformationen:

Weingut Alexander Flick
Alexander Flick
Brückesgasse 15 55234 Bechtolsheim

Bearbeitete Weinlagen

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Siefersheimer Goldenes Horn

Siefersheimer Goldenes Horn

Blühende Heide auf der Winzeralm

Wie ein Horn, ein spitzer Berg springt die Einzellage in der Landschaft hervor, daher der Name. Der Zusatz „Gold“ steht – wie immer bei Lagennamen – für die hohe Wertschätzung. Hier findet sich ein vielseitiges Terroir, Hang- und Flachlagen, Löss oder Vulkangestein (Rigosol) sowie verschiedene Wind- und Sonnenausrichtungen für die unterschiedlichsten Rebsorten. Von Riesling und Silvaner bis hin zu Spätburgunder oder Portugieser. Auf der Kuppe lockt im Spätsommer die pink blühende Heide. Am besten via „Hiwweltour Heideblick“ zu erwandern. An der Winzer-Alm wird ausgeschenkt, wenn die Fahne weht. Der grandiose Panoramablick wurde 2016 zur „Schönsten Weinsicht Rheinhessens“ gewählt.

> Zur Hiwweltour Heideblick: https://www.rheinhessen.de/hiwweltour-heideblick
> Infos zur Schönsten Weinsicht: https://www.deutscheweine.de/tourismus/schoenste-weinsichten/weinsichten-detailseite/winesight/show/rheinhessen-blick-von-der-winzeralm-bei-siefersheim-1/
> Top 10 der Aussichtspunkte an Wanderwegen: https://blog.rheinhessen.de/10-schoensten-aussichten-wanderwegen-rheinhessen/
> Zu den anderen Lagen von Siefersheim: Heerkretz und Höllberg
> Rheinhessen-Blog: https://blog.rheinhessen.de/wanderbericht-hiwweltour-heideblick/

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Westhofener Morstein

Westhofener Morstein

Weltberühmt und steinreich

Ein Moor in Rheinhessen? Ganz sicher nicht. Die Lage wurde 1282 mit dem Namen „in loco marstein“ in einer Schenkungsurkunde an das Zisterzienser-Stift Otterberg (Pfalz) urkundlich erwähnt und kann als „Markstein“ interpretiert werden. Also ein Grenzstein oder auch Gemarkungsstein. Steinig ist es hier in der Tat: Bis zu 3,2 Tonnen schwer war ein Stein, der beim Roden gefunden wurde. In der oberen Bodenschicht finden sich Tonmergelböden mit Kalksteineinlagerungen, darunter massiver Kalkfelsen. Mineralische Rieslinge und Spätburgunder bringen den Westhofener Winzern Weltruhm ein. Auch hier wieder: mehrere Weinbergshäuschen, wie das „Wingertshäusje Kommandozentrale“.


> Von Wingertshäuschen zu Wingertshäuschen: https://www.rheinhessen.de/wingertsheisje-wanderweg
> Zu den anderen Einzellagen von Westhofen: Aulerde, Brunnenhäuschen, Kirchspiel und Steingrube

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Gundersheimer Höllenbrand

Gundersheimer Höllenbrand

Von wegen Teufel! Rotweine am bekannten Südhang

Wer kennt ihn nicht? Den imposanten Schriftzug „Höllenbrand“, weithin sichtbar auf der A61 von Worms Richtung Alzey fahrend. Seit 2016 steht auch der Rheinhessen-Schriftzug samt Logo an dem querterrassierten Hang, der zu 100 Prozent Richtung Süden positioniert ist. Die Lage wurde 1437 mit dem Namen „in dem hilprant" und 1710 mit dem Namen „im Höllenrand" urkundlich erwähnt. Sowohl der Personenname Hildebrand als auch das mittelhochdeutsche Wort „halde, hel, hölle" (für Abhang) könnten der Namensursprung sein. Und das Wort „Brand“ könnte zum mittelhochdeutschen Wort „rant“ gehören und „Bergrand“ bedeutet. Der Höllenbrand hat also gar nichts mit dem Teufel zu tun. Heiß wie in der Hölle ist der Südhang aber doch: Deshalb setzen die Winzer hier Reben für körperreiche Weine, oft Rotweine. Gut, dass es im Boden – Lösslehm und Kalkstein – natürliche Quell-Vorkommen gibt.

> Infos zu Gundersheim, das sich das „Rotweinparadies im Wonnegau“ nennt: www.gundersheim.de
> Entdecke die Einzellage über zahlreiche Wander- und Radwegen. Zum Beispiel auf der Hiwwel-Route Etappe 4, Alzey-Worms, oder via Mühlenradweg. 

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Alternativbild für Gau-Odernheimer Herrgottspfad

Gau-Odernheimer Herrgottspfad

Steil hinauf zur Krypta, steile Lage für Riesling-Winzer

Ein Pfad zum Herrgott? Ja, zumindest fast. Ein steiler Pfad windet sich von Gau-Odernheim hinauf zum 246 Meter hohen Petersberg, auf dessen Spritze eine dreischiffige Basilika mit Krypta aus dem 10. Jahrhundert stand. Die Überreste der Krypta, die man ab 1947 fand, sind beeindruckend: Diese Architektur findet man sonst nur in Mittelitalien, für Rheinhessen sind sie einmalig. Die Einzellage trägt ihren Namen aufgrund der Prozessionen, die seit Jahrhunderten an kirchlichen Festtagen auf den Berggipfel führen. Auf Tonmergel gedeihen hier körperreiche und langlebige Rieslinge. Der Kulturweg Petersberg bietet vielfältige Einblicke in Geschichte, Geologie, Tier- und Pflanzenwelt – und führt mitten durch die Einzellage.

> Entdecke den Kulturweg Petersberg mit Tisch des Weines: https://kulturweg-petersberg.de/2014-10-26-16-54-02/foerderung-3/14-sample-data-articles/113-gau-odernheimer-herrgottspfad
> Zur Reportage „Eine Gipfeltour in Rheinhessen“ auf dem Rheinhessen-Blog: https://blog.rheinhessen.de/der-kulturweg-petersberg/
> Eine Weinbergsschaukel lädt zum Genießen des Panoramas Richtung Rheintal und Kloppberg ein.
 

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