Dahlsheimer Bürgel, © Torsten Silz© Torsten Silz

Weingut Feth

Hier im südlichen Rheinhessen, rund um die renommierten Weinbaugemeinde Flörsheim-Dalsheim, entstehen meine herkunftsgeprägte Weine. Auf den tiefgründigen, kalkgeprägten Böden befasse ich mich mit Riesling, den klassischen Burgundertrauben  und feinen Bukettrebsorten und erzeuge Weine, die ihre Böden und ihre Landschaft erzählen. Strahlend klar, präzise und charaktervoll — Weine, die nicht laut sein müssen, um Eindruck zu hinterlassen. 

Über uns

  • Kellermeister Florian Feth
  • Rebfläche 16 Hektar
  • Ab-Hof/Vinothek
  • Maxime Herkunft Rheinhessen
  • Silvaner

Kontaktinformationen:

Weingut Feth
Florian Feth
Rodensteinerstraße 17 67592 Flörsheim-Dalsheim

Bearbeitete Weinlagen

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Dalsheimer Bürgel

Dalsheimer Bürgel

Burgunderweine und -sekte an der Fleckenmauer

An der berühmten Fleckenmauer liegt die Einzellage „Bürgel“. Die Lage wurde 1286 erstmalig mit dem Namen „retro montem“ (lateinisch: retro für hinter, und mons für Berg) notiert. Hundert Jahre später, 1358 schrieb jemand „uf dem berge“ nieder, im Wortlaut wurde daraus „Bürgel“. Burgunder-Rebsorten fühlen sich hier besonders wohl: Weiß-, Grau- und Spätburgunder. Neben fruchtbarem Löss und Mergelboden ist der ockerfarbige Kalkstein „Terra fusca“ entscheidend für die Qualität. Nicht nur für Spitzenweine, sondern auch für Sekte. Da verwundert es nicht, dass die 1.100 Meter lange Fleckenmauer aus Kalkstein erbaut wurde. Sie ist die einzige in Rheinhessen erhaltene mittelalterliche Mauer dieser Pracht.

  • Zu der weiteren Einzellagen von Dalsheim: Hubacker
  • Eine ehemalige Sendeanlage zur Starenabwehr wurde umfunktioniert zu einem Aussichtsturm. Darunter: ein typischer rheinhessischer Trullo. 
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Dalsheimer Hubacker

Dalsheimer Hubacker

Von Hufen und Kalksteinfelsen – eine Riesling-Paradelage

Früher bewirtschaften die Bauern ihre Flächen mit Pferd oder Ochs. Die Bezeichnung „Hufe“ oder „Huffe“ war eine Maßeinheit für ein Stück Land. Im Jahr 1490 wurde im „Seelenbuch“ notiert, dass 5 Hufen 5 Mausi (eine Entlohnung) wert seien. Aus „Hufe“ entstand der Begriff „Hube“. Im Jahr 1610 wurde die Lage „am Hubacker“ erstmalig urkundlich erwähnt. Auf Löss, Tonmergel und einem Kalksteinfelsen wächst hier vor allem Riesling. Ausdrucksstärke, Filigranität, Mineralik und Reifepotential auf Höchstniveau! Im Jahr 2000 errichtete die Winzerfamilie Keller dort einen 6,5 Meter hohen Kalkstein-Turm. Ein schönes Ausflugsziel!

  • Zu der weiteren Einzellagen von Dalsheim: Bürgel
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Pfeddersheimer Sankt Georgenberg

Pfeddersheimer Sankt Georgenberg

Die Rieslingurkunde zu Luthers Zeiten

Heute steht dort kein Kloster mehr, aber Forscher vermuten die Gründung einer Propstei des Benediktinerklosters Gorze bereits im 10. Jahrhundert. Der Heilige Georg war damit auch Namenspatron für die Einzellage. Historisch bedeutend für den Weinbau in Deutschland: Die erste urkundliche Erwähnung des Rieslings aus dem Jahr 1511 stammt von Pfeddersheim. Handschriftlich datiert auf den Martinstag, also den 11. November. Es war die Zeit Martin Luthers, der 1521 auf dem Wormser Reichstag stand und seine Thesen nicht widerruf. Auf dem Löss- und Lehmhang der Einzellage gedeihen vor allem Riesling, Weiß- und Spätburgunder.

> Informationen im Klosterlexikon: https://www.klosterlexikon-rlp.de/rheinhessen/pfeddersheim-georgenberg.html
> Pfeddersheim ist ein Vorort von Worms. Es bietet sich ein Besuch an: https://www.worms.de/de/web/luther/Tourismus/
> Luther in Worms: https://www.worms.de/de/web/luther/Worms_1521/Reichstag/
> Rheinhessen-Blog: https://blog.rheinhessen.de/hier-stehe-ich-und-kann-nicht-anders-luther-bringt-in-worms-die-reformation-ins-rollen/

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Mölsheimer Zellerweg am Schwarzen Herrgott

Mölsheimer Zellerweg am Schwarzen Herrgott

Ein verwittertes Kreuz und zwei sich kreuzende Anbaugebiete

Dies ist eine der ältesten Weinlagen Deutschlands: Bereits im Jahr 1307 wurde sie mit dem Namen „an Seller Weg“ urkundlich erwähnt. Der Name geht auf ein Wegkreuz an der Straße nach Zell (Donnersbergkreis/Kirchheimbolanden) zurück. Der heilige Philipp von Zell soll im 8. Jahrhundert hier ein verwittertes Kreuz aufgestellt haben. Eine Besonderheit der Lage: Die Grenze zwischen dem südlichsten Rheinhessen und der Nord-Pfalz führt mitten durch die Weinberge. Auf schweren Kalk- und Mergelböden wachsen hervorragende mineralische Rieslinge und Spätburgunder. Die „Weinrast“ liegt inmitten der Lage und bietet einen herrlichen Weitblick über das Tal. Außerdem beinhaltet die Lage zwei Weinbergshäuser – einen Rundturm von 1884 und ein neubarocken Mansarddachbau aus den 1920er Jahren.

> Zur Weinrast, Ausschank der hiesigen Winzer an Sonn- und Feiertagen ab Ende April bis Ende Oktober. Infos unter: https://zellertal-aktiv.de/portfolio-item/weinrast-mit-weitblick 
> Zum Zellertal-Wanderweg: https://www.zellertalweg.de/
> Zu den Kulturdenkmälern des Dorfes: https://xn--mlsheim-90a.de/moelsheim
> Rheinhessen-Blog: https://blog.rheinhessen.de/der-zellertalweg-rundweg-monsheim-moelsheim-wachenheim/

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