
Der Lindenplatz ist seit dem Mittelalter der Ortsmittelpunkt von Zornheim und wurde im Jahre 2015 umgebaut. Im Mittelalter tagte hier das Ortsgericht und die Verhandlungen wurden, wie damals üblich, im Freien unter einem Baum abgehalten. Zornheim hatte hierfür eine Linde gewählt, seit 2015 runden Spalierlinden neben der großen Linde den Platz ab. Zentrales Gestaltungselement auf dem Lindenplatz ist der von der Familie Peter Eugen Eckes gestiftete und vom Speyerer Künstler Franz Müller-Steinfurth realisierte…

Die Fassade ist durch spitzbogige Blendrahmenfenster in gleichmäßiger Anordnung gegliedert. Über der Toröffnung befinden sich auf der Stadtseite je zwei große Nischen, die gekuppelte Spitzbogenfenster und Reliefs in den Bogenfeldern enthalten: links die Büsten eines Königs, rechts ein Patrizierpaar mit Haarreif. Vergleichbare steinerne Halbfiguren bürgerlicher Liebespaare aus dem 14. Jahrhundert, ursprünglich vom kriegszerstörten Haus „Zum Molsberg“, sind heute im Landesmuseum…


Dem Schutzpatron der Winzer ist der kleine romanische Bau geweiht, der vielleicht noch vor 1000 errichtet wurde. Zu den späteren Umbauten gehört ein hoher spätgotischer Chor mit feinem Sterngewölbe, der denen in Armsheim und Gabsheim ähnlich ist. Großes Kreuzigungsgemälde 1750. Liebfrauenland - Gotik in Rheinhessen

Die evangelische Lutherkirche im Westen der Innenstadt wurde zwischen 1910 und 1912 nach Plänen von Prof. Friedrich Pützer erbaut. Unschwer zu erkennen sind die starken Anklänge an den Darmstädter Jugendstil mit sparsamer Ornamentik an den Außenseiten. Mehrfach erscheint als durchgängiges Kennzeichen der Kirche die achteckige Lutherrose. Der einschiffige Hallenbau verfügt über einen Kanzelaltar.

Das rosa Heisje Der große Weinbergsheisje wurde im Jahre 1766 von Unterfauth Hirschel als Schutzhäuschen aus Bruchsteinen mit einem Tonnendach in Auftrag gegeben. Renovierung im Jahre 2009: Die Wände wurden weiß verputzt, das Dach sollte ursprünglich rot werden. Weil die Farbe nicht reichte, wurde das Dach rosa – daher der Name! Name: „Das rosa Heisje" Die Bauform: Weinbergsheisje mit Tonnendach Material: Bruchstein ( Kalkstein ). Beschreibung: Grosses Weinbergsheisje,…

Das Oppenheimer Stadtmuseum bietet einen Rundgang durch die bewegte und reiche Geschichte der Stadt - von der Vorgeschichte bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges. Es ist die optimale Ergänzung eines Besuches mit oder ohne Gästebegleiter. Das Erdgeschoss zeigt Fundstücke und historische Informationen von der Römerzeit bis zum 17. Jahrhundert.

Direkt neben dem Marktplatz thront die katholische Pfarrkirche St. Cosmas und Damian, deren über 60 Meter hoher Turm schon von weitem sichtbar ist. Die Kirche wurde 1889 auf den Fundamenten einer mittelalterlichen Vorgängerkirche erbaut. Was viele nicht wissen: Der flache Durchgang unter dem Chor ist ein echter Geheimtipp, denn die Bögen tragen das Steinmetzzeichen von Johann von Diepach – ein faszinierendes Detail für Geschichtsinteressierte.