
Die Sandsteinbrüche sind typisch für die Region rund um Flonheim. Früher wurden diese - wie der Name schon sagt - zum Abbau von Sandstein, ein beliebtes Baumaterial, genutzt.

Eine Treppe führt hinauf zur Aussichtsplattform. Von hier aus lässt sich wunderbar die hügelige Weinbergslandschaft genießen.

Das Rathaus von Bodenheim ist ein typisches Beispiel für die fränkisch-hessische Fachwerkbauweise der Renaissance um 1600. Es gilt als eines der schönsten Fachwerkhäuser in Rheinhessen. Die Renovierung wurde 2023 abgeschlossen; es erstrahlt nun in neuem Glanz im alten Ortskern der Weinbaugemeinde Bodenheim. Es wurde 1608 unter dem damaligen Ortsherrn, Probst Anton Walpot von Bassenheim, als neues Gerichtsgebäude des Mainzer Ritterstifts St. Alban erbaut. Im Erker erkennen wir im Brüstungsfeld den in Holz…

Die nördlich des Dorfes (Ortsteil Elsheim) Gelegene, raumgreifende bauliche Gesamtanlage (Denkmalzone) umfasst das Hofgeviert auf der Plateaukante mit Westlich anschließenden Park -und Ackerflächen bis zur Gemarkungsgrenze mit Schwabenheim. Der Wohnplatz inmitten des zugehörigen Ackerlandes, durch Rodungen vermutlich im 12. Jh. geschaffen, gehörte Zum „Ingelheimer Grund“ und kommt erst 1307 („wynthuß berge“) in den Urkunden vor. Frühe Besitzer waren u.a. das Kloster…

Ev. Pfarrkirche, ehem. Stiftskirche St. Nikolaus. Der große Bau mit seinem hohen Turm im Westen beherrscht mit seiner Längsseite den Obermarkt. Trotz der schweren Zerstörungen im Pfälzer Erbfolgekrieg 1689 und im Zweiten Weltkrieg bietet die dreischiffige Halle einen gewaltigen, wenngleich wegen der weitgehend verlorenen Ausstattung einen etwas nüchternen Raumeindruck. Einige der im Langhaus aufgestellten Grabplatten stammen aus dem im 16. Jahrhundert untergegangenen Zisterzienserinnenkloster Weidas, das bei…

Die Stadecker Warte ist ein historisches landwirtschaftliches Bauwerk in den Weinbergen oberhalb von Stadecken-Elsheim. Sie wurde 1930 von den Winzern der Region am Rand der Weinlage Stadecker Spitzberg errichtet und diente ursprünglich Zubereitungsstelle für Schädlingsbekämpfung. In den 1980er Jahren wurde die Warte aufgestockt und mit einem Turm versehen. Bis Ende der 1990er Jahre war sie nun Beobachtungsposten, von dem aus per Funk Schussanlagen ausgelöst werden konnten, um die Starenschwärme aus den…

Im Museum werden rund 10 Millionen Jahre alte Originalfunde aus dem Urrhein bei Eppelsheim und Abgüsse bzw. Kopien seltener Fossilien ausgestellt. Es handelt sich dabei unter anderem um Zähne und Knochenfragmente von Nashörnern, Menschenaffen und Rüsseltieren wie Dinotherien und Mastodonten. Einzelstücke vom Urpferd, Tapir, Muntjakhirsch, Bärenhund, Biber und Schwein sind ebenfalls zu sehen. Der Mittelpunkt des Museums ist der Abguss des 1835 von Klipstein und Kaup geborgenen Oberschädels von einem…

Die wohl im 13. Jh. errichtete Anlage war Keimzelle der rheinischen Pfalzgrafschaft, Nebenresidenz und Sitz der Oberamtsverwaltung. Speziell unter den beiden Ruprechten, Pfalzgraf Ruprecht II. und Ruprecht III., der als Ruprecht I. von 1400-1410 deutscher König war, bildete die Alzeyer Burg einen der bevorzugten Aufenthaltsorte der Pfalzgrafen. Ruprecht II. wurde deshalb mitunter auch als „Herzog von Alzey“ tituliert und in der Regierungszeit König Ruprechts galten Alzey und seine Burg auf Grund der Vielzahl hier…