
Das Denkmal aus gelbem Sandstein wurde 1890 zu Ehren der Teilnehmer am Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 enthüllt. Die Figur stellt Germania als Personifikation des Deutschen Kaiserreiches dar. Die Kaiserkrone, die sie ehemals in der rechten Hand hielt, ist nicht mehr vorhanden, die Arme wurden ergänzt. Das Reliefporträt im Sockel zeigt Kaiser Wilhelm I., darunter ist plastisch das Wappen des Großherzogtums Hessen zu sehen. Die Signatur an der Ostseite verweist auf den Ingelheimer Bildhauer J(akob) Dietz. Das…

Nachts trifft sich nur Gesindel? Keineswegs, denn unsere NachtwächterInnen nehmen auch ehrbares Volk mit auf ihren nächtlichen Gang durch Oppenheim. Informieren Sie sich über die Lebensweise der Menschen im Mittelalter und die Stellung der Nachtwächter. Sehen Sie Oppenheim aus einer anderen Perspektive in der Dunkelheit. Freuen Sie sich über eine Nachtwanderung der anderen Art. Da nicht nur befestigte Wege beschritten werden, sollten Sie festes Schuhwerk tragen und dem Wetter angemessene Kleidung. Öffentliche…

Der Wartturm oberhalb der Stadt Nierstein, nördlich im Roten Hang gelegen, ist der höchste Aussichtspunkt in den Weinbergen mit einem hervorragenden Rundblick über Nierstein bis hin zum Donnersberg, zur Hessischen Bergstrasse, in den Taunus, nach Wiesbaden, Mainz und das Rhein-Main-Gebiet. Zu seinem Bau verwendete man die Steine des abgebrochenen Königsstuhls zwischen Nierstein und Lörzweiler wo 1024 die Fürstenversammlung Kondrad II. zum ersten Salier auf dem deutschen Königsthron wählte. Ursprung des…

Juliusturm Erbaut im Stil eines mittelalterlichen Wehrturms. Verwendung von Bruchsteinen, Backsteinen und barocken Teilen, unter anderem einen Grenzstein von 1600. Der Turm hat ein Erdgeschoss und einen ersten Stock, von dem man über eine Eisenleiter auf den Zinnengang gelangt. Nach dem Baubeginn im Frühjahr 1966, fand die Einweihung an Christi Himmelfahrt im Jahr 1971 statt. 1999 wurde der Turm renoviert. Er trägt den Namen seines Erbauers Julius Grünewald. Geschichte /…

Der rechteckige Saalbau ist im Kern mittelalterlich und wurde 1616 umgebaut. Der Westturm der heutigen evangelischen Pfarrkirche stammt aus dem Jahr 1914.

Das ehemalige Augustiner-Chorherren-Stift, heute Katholische Kirche „Mariä Himmelfahrt“, befindet sich im Ortskern von Pfaffen-Schwabenheim. Die eindrucksvollen Bauten aus dem 12. bis 18. Jahrhundert zählen zu den bedeutendsten Kulturdenkmälern zwischen Rhein und Nahe. Man findet romanische, frühgotische und barocke Bauelemente. Besonders sehenswert sind der barocke Hochaltar aus dem Jahr 1714 und die barocke Heilmann-Orgel aus dem Jahr 1775. Das angrenzende Kloster befindet sich heute im Privatbesitz. Am 1.…

1826/27 an der Stelle eines Vorgängerbaus von 1608 (s. Datierung Kellerportal) in der Blickachse der ehemaligen „Kirchgasse“ (heute „An der Burgkirche“) errichtet. Walmdachbau mit von einem Dreiecksgiebel bekrönten Mittelrisaliten. 1837 Glockendachreiter mit Uhr und Wetterfahne hinzugefügt. Unter dem Balkon Jahreszahl 1827. Bedeutendster Rathausbau des Klassizismus in Rheinhessen. Die Nutzung als Rat-, anfänglich auch als Gerichtshaus für Ober-Ingelheim dauerte bis zum städtischen…

1741 auf dem Gebiet des Pfalzhofs für den greiffenclauischen Amtmann erbauter Verwaltungssitz. Nach Erwerb durch die Gemeinde im Jahr 1853 Rat- und Schulhaus. Seit 1984 auch Heimatmuseum.