
Zwischen dem 12. und 18. Jahrhundert besiedelten verschiedene Ritterfamilien Saulheim. Einer davon war Ritter Hundt – die heutige Symbolfigur des Dorfes. Der Ortsbürger soll der Legende nach mit seinem großen Weindurst bei allen Trinkwettbewerben gewonnen haben und dafür bis nach Mainz bekannt geworden sein. Ein steinernes Denkmal von ihm steht heute mitten im Ort, neben dem Gebäude der Mainzer Volksbank. Besichtigung: Öffentlich zugänglich

Neben der halbrunden Apsis der Aula regia (Thronhalle) wurde im Jahr 2000 ein archäologischer Schutzbau errichtet. Die begehbare Stahl-Glas-Konstruktion konserviert die außerordentlich gut erhaltenen Reste einer staufischen Heizanlage aus dem 12. Jahrhundert. Aufgrund ihrer Form, Größe und ihres Zustands handelt es sich dabei um ein einzigartiges Zeugnis der hochmittelalterlichen Technikgeschichte. Ausführliche Informationen zu dieser Heizeinrichtung sind auf Informationstafeln am und im Schutzbau untergebracht.…

Glaubst du, du hast schon den besten Blick auf die Region? Das Johannisberger Türmchen wird dich eines Besseren belehren. Auf dem Wanderweg „Rabenschule“ zwischen Gau-Algesheim und dem Kloster Jakobsberg erwartet dich ein Aussichtspunkt mit atemberaubendem Panoramablick – vom Rheintal bis zum Taunus. Das Zwitschern der Vögel und das Rauschen der Weinblätter im Wind machen dieses Erlebnis unvergesslich.

Das ehemalige Augustiner-Chorherren-Stift, heute Katholische Kirche „Mariä Himmelfahrt“, befindet sich im Ortskern von Pfaffen-Schwabenheim. Die eindrucksvollen Bauten aus dem 12. bis 18. Jahrhundert zählen zu den bedeutendsten Kulturdenkmälern zwischen Rhein und Nahe. Man findet romanische, frühgotische und barocke Bauelemente. Besonders sehenswert sind der barocke Hochaltar aus dem Jahr 1714 und die barocke Heilmann-Orgel aus dem Jahr 1775. Das angrenzende Kloster befindet sich heute im Privatbesitz. Am 1.…

Das Bodenprofil ist Teil des geoökologischen Erlebnispfades von Gau-Algesheim. Ein Bodenaufschluss und eine Infotafel informieren über die Entstehung des Kalktertiär des Mainzer Beckens.

Die wohl im 13. Jh. errichtete Anlage war Keimzelle der rheinischen Pfalzgrafschaft, Nebenresidenz und Sitz der Oberamtsverwaltung. Speziell unter den beiden Ruprechten, Pfalzgraf Ruprecht II. und Ruprecht III., der als Ruprecht I. von 1400-1410 deutscher König war, bildete die Alzeyer Burg einen der bevorzugten Aufenthaltsorte der Pfalzgrafen. Ruprecht II. wurde deshalb mitunter auch als „Herzog von Alzey“ tituliert und in der Regierungszeit König Ruprechts galten Alzey und seine Burg auf Grund der Vielzahl hier…

Der mittelalterliche Friedhof »Judensand« an der Mombacher Straße ist in weiten Teilen erhalten. Immer wieder führten Vertreibungen der jüdischen Gemeinde zu Räumungen und Umgestaltungen, wodurch viele Grabsteine verloren gingen. Seit den 1860er-Jahren tauchten bei Bauarbeiten in Mainz immer wieder bedeutende Grabsteine jüdischer Herkunft auf. 1926 vereinten die Rabbiner Levi und Salfeld herausragende Grabsteine zu einem Denkmalfriedhof, um das jüdische Erbe sichtbar zu machen und die Verortung der…

Das Ausgezeichnete Heisje Auch dieses Trullo gehört zu den von Unterfauth Hirschel in Auftrage gegebenen Trulli und wurde demnach 1766 erbaut. „Ausgezeichnet" wurde es 1996 von der Weinbruderschaft Rheinhessen. Die Auszeichnungsplakette befindet sich links neben dem Eingang und beweist, dass es sich um ein prämiertes Weinbergshäuschen handelt. Höhe: 190 Gemarkung: "Am Moorstein" Gemarkung: 1282: Marstene 1509: morsteyn 1934: Am Moorstein 1953: Hinter dem Morstein Heute: Am Moorstein Hier…