Geistermühle © Dominik Ketz

Flonheim

Geistermühle

Die Geistermühle ist ein geschichtsträchtiges Mühlengehöft mit wunderschönem Fachwerk. Heute ist das Gehöft ein renommiertes Weingut. Allerdings befinden sich in der Mühle noch einige Zeugnisse aus vergangenen Tagen, wie z.B. die alten Mahlsteine. Es werden Mühlenführungen durch die noch vollständig erhaltene Wassermühle angeboten. Während der Führung wird der Gang vom Korn zum Mehl genau erläutert.

Flötenspieler © VG Monsheim

Offstein

Flötenspieler-Brunnen aus dem Jahr 1990

Der Flötenspieler-Brunnen wurde am 05. Mai 1990 mit einem Dorffest unter großer Anteilnahme der Bevölkerung eingeweiht. Es handelt sich um eine Bronzeplastik von Grustav Nonnenmacher, einem hervorragenden prägenden Künstler aus Worms, der zahlreiche Werke geschafften hat. Nonnenmacher hat einen der von Kurt Bernhard gestifteten alten Sandsteintröge in die Brunnenanlage integriert. Der Flötenspieler symbolisiert die Fröhlichkeit der hier wohnenden rheinhessischen Menschen. Einen Knaben als Musikanten,…

Weihealtäre auf dem Ballplatz © Landeshauptstadt Mainz

Mainz

Weihealtare

Den Kult des Mithras brachten römische Legionäre bereits im 2. Jahrhundert nach Mainz. Er stand in direkter Konkurrenz zum aufkommenden Christentum, da beide Religionen einige Parallelen aufwiesen. Die unterirdischen Kultstätten, sogenannte Mithraeen, bestanden aus länglichen Gewölben mit einem Mithrasaltar an der Stirnseite und waren als Sternenhimmel ausgemalt. Die Anhänger des Kults trafen sich also unter der Erde, doch symbolisch unter dem Himmelszelt. Der gut erhaltene Altar besteht aus Odenwälder…

Kammerspiele Eingang © Kammerspiele Mainz

Mainz

Mainzer Kammerspiele

An den Mainzer Kammerspielen in der Malakoff Passage finden pro Spielzeit über 200 Vorstellungen statt, darunter durchschnittlich sieben eigene Premieren. Derzeit arbeiten neun Ensembles regelmäßig dort und bieten ein breites Spektrum – von traditionellem und experimentellem Sprechtheater über zeitgenössisches Ballett und aktuelle Revuen bis hin zu Musicals für Kinder. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf zeitgenössischen Autor:innen, Erst- und Uraufführungen sowie Eigenproduktionen. Das…

Evangelische Kirche Schwabsburg © inMEDIA

Nierstein-Schwabsburg

Evangelische Kirche Schwabsburg

Der Grundstein für die heutige Kirche wurde am 31. Oktober 1892 gelegt. Sie wurde im neugotischen Stil aus Bruchsteinen gebaut, und im Glockenturm befinden sich drei Stahlglocken, gestimmt auf E - A - G. Die Kirche wurde am 19. Dezember 1894 eingeweiht und 1932 sowie 2006 umfassend renoviert. Möchten Sie mehr über die Geschichte, die Walcker-Orgel, den Schwabsburger Christus, den Taufstein oder die Kirchenfenster erfahren? Es gibt viel zu entdecken! In der Sommerzeit ist die Kirche an Wochenenden und Feiertagen von 10.00 bis…

Ansicht von Osten © Dr. Luzie Bratner, Mainz

Mainz

Katholische Pfarrkirche St. Stephan

St. Stephan ist eine gotische Hallenkirche, berühmt für die neun Glasfenster von Marc Chagall, die er ab 1978 als Zeichen der jüdisch-christlichen Verbundenheit gestaltete. Das intensive Blau der Fenster taucht den Kirchenraum in ein besonderes Licht, in dem Engel und andere biblische Figuren zu schweben scheinen. Das erste Fenster des damals 91-jährigen Künstlers wurde 1978 eingesetzt, weitere acht folgten – sechs im Ostchor und drei im Querhaus. Die Kirche ist barrierefrei zugänglich; öffentliche…

Theodor-Heuss-Brücke © mainzplus CITYMARKETING GmbH

Mainz

Theodor-Heuss-Brücke

Seit 1885 verbindet die Theodor-Heuss-Brücke Mainz mit Kastel und überspannt dabei den Rhein. Die markante Stahlbogenkonstruktion prägt das Stadtbild und zählt bis heute zu den wichtigsten Übergängen über den Fluss – für Autos, Radfahrende, Jogger und Spaziergänger gleichermaßen. Errichtet nahe historischer Rheinübergänge wie der römischen Brücke und der kurfürstlichen Schiffsbrücke, setzt sie eine lange Tradition grenzüberschreitender Verbindungen…

Ev. Kirche Dexheim © TSC Rhein-Selz

Dexheim

Evangelische Pfarrkirche St. Martin Dexheim

Die evangelische Kirche in Dexheim blickt auf eine bewegte Geschichte zurück: Urkundlich ewähnt wurde die Dexheimer Martinskirche erstmals im Jahr 889; als "Pfarrkirche St. Martin" erstmals 1341. Im 30-jährigen Krieg und darauffolgenden pfälzischen Erbfolgekrieg wurde sie fast komplett zerstört, lediglich der Kirchturm blieb erhalten. Nach und nach wurde die Kirche neu aufgebaut. Größere Renovierungsarbeiten fanden in den Jahren 1957 und 1958 statt.