
Der Dorfgraben in Wörrstadt ist ein wertvolles Erbe aus dem Mittelalter. Erstmals im 13. Jahrhundert als „Zingele“ urkundlich erwähnt, ist er mit seinem reichen Baumbestand eine schützenswerte grüne Lunge im heutigen Stadtgebiet. Als bewachsene Schutzwehr umschloss der Graben bis Anfang des 19. Jh. das gesamte Ortsgebiet. Bis in die achtziger Jahre des letzten Jahrhunderts war der Graben größtenteils mit Jahrhunderte alten Ulmenbäumen, auch Effen genannt, bepflanzt. Sie fielen alle dem…

Bereits 788 wird eine dem heiligen Martin geweihte Kirche in einer Fuldaer Urkunde genannt. Damals war die Kirche in Besitz der hier ansässigen Adelsfamilie des Otakar. 1348 gehörte sie als Pfarrkirche der Wackernheimer Kirchengemeinde. Mitte des 16. Jahrhunderts wurde auf Veranlassung der pfälzischen Kurfürsten zunächst das lutherische und dann das reformierte Bekenntnis eingeführt. Bei der Kirchenteilung fiel das im Dreißigjährigen Krieg stark beschädigte Gotteshaus an die Reformierten, die den…

Ein großes Grundstück in der ‚Kirchgasse‘ nördlich des alten Kirchwegs hatte einst der Schultheiß Emmerich von Engelstadt als Lehen der Grafen von Nassau inne. Nach seinem Tod erhielten seine Nachkommen 1485 alle Güter in Wackernheim als freies Eigentum. Ab 1819 befand sich das langgestreckte Anwesen in Besitz der Familie Michel. Der Landwirt Jakob Michel ließ 1856 die große unterkellerte Scheune (heute Kirchstraße 2a) errichten und den Hof straßenseitig mit einer Mauer…

An diesem Platz stand das Rathaus der Gemeinde Kriegsheim. Es wurde im Jahr 1986 abgerissen. Danach entstand der "Dorfplatz", der gerne als Treffpunkt genutzt wird und mit der Kriegsheimer Kerwe und der dort stattfindenden "Kerweredd" einen jährlichen Höhepunkt erlebt. Bis 1969 war die Gemeinde Kriegsheim selbstständig und wurde dann der Gemeinde Monsheim angegliedert. Seit der Verwaltungsreform 1972 gehört die Gemeinde zur Verbandsgemeinde Monsheim. Text entommen aus Rundgang Kriegsheim mit freundlicher Genehmigung.

Der Trullo - die Trulli - das besondere Weinbergshäuschen in Rheinhessen. Ehemalige Schutzhütten in den Weinbergen für die Arbeiter, aber auch für den "Wingertschütz" gedacht, der die Weinberge bewachte.

Der Druckladen im Gutenberg-Museum Mainz ist sowohl Druckwerkstatt als auch Experimentierlabor und bildet das zentrale museumspädagogische Angebot der Einrichtung. Hier können Besucher:innen jeden Alters – von Kindern über Jugendliche bis zu Erwachsenen – die „Schwarze Kunst“ des Druckens hautnah erleben, eigene Schrift- und Drucksachen gestalten und mit Blei- und Holzschriften sowie Abzugspressen experimentieren. Zahlreiche Workshops, Führungen und kreative Programme wie Kindergeburtstage oder…

Nachts trifft sich nur Gesindel? Keineswegs, denn unsere NachtwächterInnen nehmen auch ehrbares Volk mit auf ihren nächtlichen Gang durch Oppenheim. Informieren Sie sich über die Lebensweise der Menschen im Mittelalter und die Stellung der Nachtwächter. Sehen Sie Oppenheim aus einer anderen Perspektive in der Dunkelheit. Freuen Sie sich über eine Nachtwanderung der anderen Art. Da nicht nur befestigte Wege beschritten werden, sollten Sie festes Schuhwerk tragen und dem Wetter angemessene Kleidung. Öffentliche…

Das Feuchtbiotop liegt direkt am Appelbach. Die Hiwweltour Tiefenthaler Höhe führt mitten durch diesen bedeutenden Rückzugsort für Pflanzen und Tiere. Bitte bleiben Sie auf den markierten Wegen.