
Etwas versteckt hinter dem Café und direkt neben dem Drususstein auf der Zitadelle liegt das Stadthistorische Museum im Bau D – seit 2003 geöffnet, aber noch immer fast ein Geheimtipp. Das Museum ist ein Privatmuseum und finanziert sich über Mitgliedsbeiträge, Spenden und Eintrittsgelder. Träger ist der 1996 gegründete Förderverein Stadthistorisches Museum Mainz e.V. Das Museum bietet einen umfassenden Überblick über die Geschichte der Stadt Mainz, legt jedoch einen besonderen Schwerpunkt…

Die vormals gotische Kirche wurde verwüstet und im Jahre 1715 erfolgte die Einweihung der heutigen Barockkirche. Der erhaltene Chorraum der ehemaligen Kirche wird heute noch als Sakristei genutzt. Besonders sehenswert sind die barocken Altäre, die für eine kleine Dorfkirche ungewöhnlich sind. Aus dieser Zeit stammen der Opferstock und das Taufbecken. Die 1906 von einem Mainzer Künstler gestalteten kolorierten Kirchenfenster zeigen wunderschöne Heiligenmotive. Neben dem Hochaltar sieht man die Statuen der Kirchenpatrone Philippus und Jakobus.…

Epitaph am Windhäuser Hof zu Ehren von Jeanbon Saint-André, geschaffen anlässlich seines 200. Todestages im Jahr 2013. Jeanbon Saint-André war ab 1801 unter Napoleon Bonaparte Generalkommissar der 1798 gegründeten vier linksrheinischen Départements. Ab Februar 1802 amtierte er als französischer Präfekt des Département du Mont-Tonnerre mit Sitz in Mainz. Im Jahr 1809 erwarb er den Windhäuser Hof, den er fortan als Sommerresidenz nutzte.

Zur Sicherung der Wasserversorgung im Gebiet Rhein-Selz wurde in 1905 der "Wasserverband Rhein-Selz-Gebiet" gegründet. Aufgrund der guten örtlichen Gegebenheiten sollte die erforderliche Wassergewinnung und -versorgung von Guntersblum aus erfolgen. Es wurde daher beschlossen, vor Ort ein Wasserwerk mit Pumpanlagen zu bauen. Baubeginn war im Mai 1906, die Einweihung erfolgte nach relativ kurzer Bauzeit bereits im Oktober 1907. Das Wasserwerk wurde aus rotem Pfälzer Sandstein in barockisierten Jugendstilformen erbaut und ist bis…

Der historische Ort, an dem Martin Luther am 17. und 18. April 1521 vor Kaiser und Reich befragt wurde, liegt heute in einem romantischen Landschaftsgarten, dem Heylshofpark. Der ehemalige Bischofshof, der an dieser Stelle stand, wurde 1689 zerstört. An der Nordseite des Domes war bis zur Stadtzerstörung 1689 die Residenz des Wormser Bischofs angebaut. Hier wohnte König Karl V. während des Reichstags 1521. Martin Luther wurde am 17. und 18. April hierher gebracht, wo er sich zu seinen Schriften bekannte und ihren Widerruf…

Mit den Einnahmen aus dem Haus zum Aschaffenberg bürgte Gutenbergs Vetter Arnold Gelthus für die Anschubfinanzierung der Druckwerkstatt im Humbrechthof. Heute ist es das älteste Fachwerkhaus von Mainz im malerischen Kirschgarten - mitten in der malerischen Altstadt.

Eines der vielen Trulli, der Weinbergshäuschen mit dem italienischen Namen, die als Schutzhütten im Weinberg dienten. Dieses steht direkt an einem alten Hohlweg. Hohlwege haben sich über die Jahrhunderte tief in das umliegende Gelände gegraben. Wen wundert es, wo der Mensch sie so ausgiebig genutzt und befahren hat. An ihren Rändern hohe Böschungen mit interessanter Flora und Fauna. Pfade dieser Art sind nicht mehr viele erhalten. Die ‚Monsheimer Hohl’ entstand vermutlich dadurch, dass Bauern aus…

Die Mainzer Altstadt trägt die Spuren einer langen und wechselvollen Vergangenheit, die sich bis heute deutlich im Stadtbild widerspiegeln. Sichtbar wird sie im mächtigen mittelalterlichen Dom, in den historischen Patrizierhäusern, im Kurfürstlichen Schloss sowie in den engen, verwinkelten Gassen und stimmungsvollen Plätzen. Ergänzt wird dieses historische Erbe durch moderne Bauwerke wie das 1971 errichtete Rathaus des dänischen Architekten Arne Jacobsen, das Brand-Einkaufszentrum, die Rheingoldhalle und das…