Die Kirche beeindruckt durch die Verbindung von Barock, der die Glaubensfreude zum Ausdruck bringt, und Klassizismus, der für Vernunft und klare Linien steht. Zwischen den strengen klassizistischen Formen treten opulente Stuckarbeiten und Putten hervor. Die Deckengemälde, die vom Leben und Sterben des Hl. Ignatius erzählen, stammen ursprünglich vom Barockmaler Johann Baptist Enderle und wurden später mehrfach überarbeitet.
Besonders sehenswert ist das klassizistische Orgelgehäuse über dem Haupteingang (1774–1781), während das Orgelwerk selbst aus dem Jahr 1837 stammt.
Unter der Kirche befindet sich eine Gruft, in der neben Geistlichen und Gemeindemitgliedern auch der Baumeister, der Stuckateur und der Schreiner der Kirche ihre letzte Ruhe gefunden haben. Die turmlose Kirche ist von einem Pfarrgarten umgeben, in dem die große Kreuzigungsgruppe, das Grabmal des Bildhauers Hans Backoffen († 1519) und ein gotisches Holzkruzifix zu sehen sind.


