Knewitz__Appenheim

Weingut Knewitz

Inmitten des rheinhessischen Rebhügellandes liegt das Weingut Knewitz in Appenheim. Die verschiedenen Böden rund um Appenheim, insbesondere der Kalkstein, sind Zeugen des vor ca. 65 Mio Jahren hier wütenden Urmeeres. Nicht nur in den heutigen Weinbergen sind die hinterlassenen Spuren des Meeres sowie dessen Bewohner zu finden. Denn genau diese Grundlage nutzt das seit mehreren Generationen bestehende Weingut Knewitz um den salzigen und mineralischen Charakter der sehr individuellen Weine herauszuarbeiten. Moderne Frische bringen die beiden Brüder Tobias und Björn Knewitz mit in den Familienbetrieb. Gemeinsam sorgen sie für Aufbruchstimmung und möchten das volle Potenzial, das ihnen von Mutternatur gegeben wurde, den Boden nutzen, um das letzte Quentschen Identität und Rgeionalität herauszukitzeln. Die Weine sollen ihre Herkunft zeigen, die Handschrift des Winzers und somit den Terroir-Charakter von den kalkigen immer noch unterschätzten Weinbergen rund um Appenheim widerspiegeln. Ziel des ehrgeizigen Jungwinzers-Duos sind „keine Wischi-Waschi-Weine, sondern Weine mit Ecken und Kanten.

Über uns

  • Rebfläche 25 Hektar
  • Winzersekt
  • Maxime Herkunft Rheinhessen
  • VDP

Kontaktinformationen:

Weingut Knewitz
Tobias und Björn Knewitz
Rheinblick 55437 Appenheim

Bearbeitete Weinlagen

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Appenheimer Eselspfad

Appenheimer Eselspfad

Iiiiiii-aaaahh: Riesling, Weißburgunder, Silvaner vom Eselspfad

Pfade mit diesem Namen führten oft zu einer Mühle und waren nur so breit, dass gerade ein Esel mit einem Sack darauf gehen konnte. In Appenheim befinden sich noch heute Mühlengebäude, teilweise mit Gastronomie. Die Einzellage wurde 1375 erstmalig erwähnt. Esel trifft man heute wohl selten dort an, dafür ambitionierte Winzerinnen und Winzer mit Traktor oder Jeep. Im Untergrund befindet sich ein Kalkstein-Sockel, darauf ein leichter Löss-Lehm-Boden. Auf dem Südhang gedeihen vor allem Rieslinge, Weißburgunder und Silvaner/Sylvaner. Sie stehen für Frucht und Mineralik, Volumen und Schmelz. Diese Weine haben Tiefgang und Power.

> Entdecke die Einzellage via Hiwweltour Bismarckturm
> Zur weiteren Einzellage von Appenheim: Hundertgulden

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Appenheimer Hundertgulden

Appenheimer Hundertgulden

Carbonat, Reich, Gold: Riesling vom Hundertgulden 

Sie ist Deutschlands carbonatreichste Weinlage. Der kalk- und salzreiche Boden „Terra Fusca“ entstand vor über 50 Millionen Jahren und war einst ein Korallenriff im Urmeer. Heute wachsen dort vor allem Rieslinge, die elegant-feinfruchtige und zugleich bekömmliche Spitzenweine mit einzigartiger Mineralik hervorbringen. Carbone sind Salze. Der heutige Lagename „Hundertgulden“ stammt vermutlich aus dem 14. Jahrhundert: Die Lage am Westerberg wechselte damals mehrfach den Besitzer. Diese bezahlten hohe Beträge in Rheinischen Goldgulden. Was für ein Goldschatz, diese Lage!

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Gau-Algesheimer Goldberg

Gau-Algesheimer Goldberg

So wertvoll wie Gold – mineralische Rieslinge

Nein, Gold schürfen kann man hier nicht. Es sei denn, man ist Winzer. Denn die Reben aus dieser Einzellage bringen Großes hervor. Der Name verweist nicht auf ein Edelmetall, sondern nimmt Bezug auf die allgemeine Wertschätzung des Bodens. Schwere, sandige Lehmböden vermischen sich mit Kalkmergel und kalkhaltigem Ton. Vor allem dem Riesling gibt dies eine unverwechselbare Mineralik und Spannung. Im Oktober laden die Gau-Algesheimer zum „Fest des jungen Weines“ auf den Marktplatz (Rheinhessen AUSGEZEICHNET).

> Weiter zu den anderen Einzellagen von Gau-Algesheim: Johannisberg, St. Laurentiberg, Steinert
> Zu den Rheinhessen AUSGEZEICHNET Events: Fest des jungen Weines

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Gau-Algesheimer St. Laurenzi-Kapelle

Gau-Algesheimer St. Laurenzikapelle

Oh heiliger Laurentius, schenkst uns filigrane Rieslinge

Direkt unterhalb der St. Laurenzi-Kapelle liegt die Einzellage; zwischen den Orten Appenheim, Dromersheim oder Ockenheim. Obenauf des Berges der kleine Ort Laurenziberg und die überregional bedeutende Wallfahrtskirche St. Laurentius, nach einem Heiligen benannt. Die barocke Kirche wurde 1707 bis 1717 erbaut, und zwar auf den Grundmauern einer iro-schottischen Kapelle aus dem späten 6. oder frühen 7. Jahrhundert. Die Reben wachsen auf einem Kalksockel, mit Tonmergel und tonigem Lösslehm überzogen. Hier entstehen filigrane und säurebetonte Rieslinge.
> Weiter zu den anderen Einzellagen von Gau-Agesheim: Goldberg, Johannisberg, Steinert

> Infos zu Ort und Kapelle Laurenziberg: https://www.regionalgeschichte.net/rheinhessen/laurenziberg.html

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Alternativbild für Nieder-Hilbesheimer Honigberg

Nieder-Hilbesheimer Honigberg

Die Lage wurde 1740 mit dem Namen "zu hönnigen" urkundlich erwähnt. Dieser häufige Weinbergslagenname geht wohl kaum auf eine "Bienenweide" zurück. Vermutlich ist die Benennung der Lage durch die alte Weinsorten-bzw. Qualitätsbezeichnung "hunnisch" entstanden. Die Bedeutung ist allerdings noch nicht zweifelsfrei geklärt.
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