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Weingut der Stadt Mainz

Bis auf das Jahr 1742 läßt sich Weinbau in der Familie Fleischer urkundlich zurückverfolgen.
Seit 1994 bewirtschaftet die Familie auch das 1906 gegründete Weingut der Stadt Mainz. 2009 kamen die Weinberge des Bodenheimer Weinguts Oberstleutnant Liebrecht hinzu. In erstklassigen Lagen in acht Gemeinden entlang des Rheins produziert Stefan Fleischer mit seinem Team eine Vielfalt an Weinstilen, vom Riesling über Burgunder bis zum Rotwein; vom Alltagswein bis zum Spitzenwein.

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Fleischer_Logo
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Über uns

  • Rebfläche 42 Hektar

Kontaktinformationen:

Weingut der Stadt Mainz
Familie Fleischer
Rheinhessenstraße 103 55129 Mainz-Hechtsheim

Bearbeitete Weinlagen

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Niersteiner Ölberg

Niersteiner Ölberg

Biblischer Bezug, Ölmühle oder ölig anmutende Rieslinge?

Heißt die Einzellage so, weil hier einst eine Ölmühle stand? Oder hat der Ölberg seinen Namen wegen der öligen Konsistenz der hier entstehenden Weine erhalten? Oder besitzt die Lage biblische Bezüge, benannt nach einem Kloster? Alles wäre denkbar. Die Einzellage gehört noch zum „Roten Hang“, wendet sich aber vom Rhein ab und ist Süd-Südost-orientiert, oberhalb von Nierstein gelegen. Teilweise sehr steil mit bis zu 60 Prozent Steigung. Auch hier wiederum Rotliegendes, der eisenoxidhaltige, und landschaftsprägende rot leuchtende Tonsandstein. Die bestimmende Rebsorte ist der Riesling. Inmitten der Lage: der Wartturm, ein Niersteiner Wahrzeichen. Einst ein mittelalterlicher Signalturm aus dem 12. Jahrhundert.

> Entdecke die Einzellage mit dem Rad: https://www.rheinhessen.de/amiche-radweg

> Infos zum Niersteiner Wartturm: https://www.rheinhessen.de/a-wartturm-von-nierstein
> Weinevents, Winzer und mehr: https://roter-hang.de/
 

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Bodenheimer Hoch

Bodenheimer Hoch

Aufwärts Richtung Genuss

Nicht flach, nicht hügelig, nicht sehr steil, aber doch gut hoch: Die Reben wachsen hier auf einem Hang mit bis zu 35 Prozent Steigung. Ein Hochplateau vor den Toren von Mainz! Die Lage wurde 1629 mit dem Namen "auf der Höhe" erstmalig urkundlich erwähnt. In Löss-Lehm-Tonboden gedeihen Riesling und Weißburgunder; aber auch Spätburgunder und andere neue Rotweinsorten. Bodenheim ist Teil des RheinTerrassenWeges, der sich parallel des Rheines schlängelt. Auch der RheinRadweg Rheinhessen lauft unweit des Ortes Bodenheim vorbei.

 

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Bodenheimer Burgweg

Bodenheimer Burgweg

Spätburgunder und ein Buchstaben-Dreher

Es ist teils sehr amüsant, wie Namen zustande kommen. Hier liegt vermutlich ein Schreibfehler vor: In der ersten urkundlichen Erwähnung vom Jahre 1364 heißt die Lage „Uf dem Burgwege”. Wahrscheinlich liegt hier eine Verschreibung für „Bergwege“ vor, der Schreiber machte aus dem „e“ ein „u“[1] . Der Berg vom „Bodenheimer Burgweg“ weist stolze zehn bis 25 Prozent Hangneigung auf und besteht aus eiszeitlichem Löss und sandig-tonigem Lehm. In dem leichten, nährstoff- und kalkhaltigen Boden gedeihen vor allem prächtige Spätburgunder, aber auch Riesling, Silvaner oder Scheurebe. Bodenheim ist Teil des RheinTerrassenWeges, der sich parallel des Rheines schlängelt. Die Bodenheimer feiern gerne am Turm, vor allem das Sankt Albansfest.

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Alternativbild für Ebersheimer Sand

Ebersheimer Sand

Die Lage wurde Ende des 15. Jahrhundert mit dem Namen "off der santgruben" urkundlich erwähnt. Der Name der Einzellage beruht auf dem sandigen Boden, der dort vorzufinden ist.

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Niersteiner Hipping

Niersteiner Hipping

Werkzeug? Hügel? Ziege? Heute Premium-Weinberg

 

In einer Urkunde von 1753 ist der Lagenname nachgewiesen, als Weinbergsbesitz verschiedener Niersteiner Weingüter. Der Ursprung des Namens ist nicht endgültig geklärt. Es könnte aus dem Mittelhochdeutschen stammen und einst „Hügel“ bedeutet haben. Oder aber es geht auf „Hippe“ zurück, das Werkzeug – oder eine andere Version – Ziege bedeutet. Sprangen hier einst meckernde Ziegen über den Hügel? Wer weiß. Heute meckert keine Ziege mehr dort – und auch die Winzer haben nichts zu meckern. Diese Einzellage ist von besonderem Wert. Auf dem besonderen rotem Tonstein, also dem Rotliegenden, gedeihen Rieslinge von Weltrang. Der „Alexander-von-Humboldt-Blick“ liegt mitten in den Einzellage. Im Jahr 1790 fuhren die Naturforscher Georg Forster und Alexander von Humboldt nämlich mit der Kutsche von Mainz nach Nierstein und berichteten vom roten Gestein und dem edlen Wein.

> Wanderung und Audio zur Station Hipping: https://roter-hang.de/weinerlebnis/hipping/
> Infos zum Alexander-von-Humboldt-Blick: https://rhein-selz-tourismus.de/rhein-selz-entdecken/die-entdeckung-des-tages/alexander-von-humboldt-blick.html
> Entdecke die Einzellage mit dem Rad: https://www.rheinhessen.de/amiche-radweg

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Bodenheimer Mönchspfad

Bodenheimer Mönchspfad

Der heilige Alban und der köstliche Silvaner

St. Alban war eine der ältesten und bedeutendsten Kirchen von Mainz, „ein zweiter Mainzer Dom“, findet das Institut für geschichtliche Landeskunde der Universität Mainz. Die Anfänge der Kirche reichen bis in spätrömische Zeit zurück. 1552 wurde sie niedergebrannt, das Klosterstift 1802 aufgelöst. Aber einige historische Bezüge – wie in der Namensgebung der Lage „Bodenheimer Mönchspfad“ sind geblieben. Das St. Albanskloster hatte dort Grundbesitz. Heute wachsen auf fruchtbarem Lösslehm verschiedenste Rebsorten, unter anderem köstlicher Silvaner. Bodenheim ist Teil des RheinTerrassenWeges, der sich parallel des Rheines schlängelt.

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Alternativbild für Bodenheimer Ebersberg

Bodenheimer Ebersberg

Die Lage wurde 1297 mit dem Namen "Erweybohele" urkundlich erwähnt. Auf dem Hügel wurden ursprünglich Erbsen (mittelhochdeutsch erweiz) angebaut.

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Alternativbild für Bodenheimer Silberberg

Bodenheimer Silberberg

Bei einer metaphorischen Bezeichnung handelt es sich hierbei um eine gute Weinbergslage. Nur selten beruht eine solche Bezeichnung auf dem Vorkommen von glänzendem Gestein, wie z.B. Bleiglanz.

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