
Das Rathaus ist zweistöckig, aus kleinen Feld-und Bruchsteinen erbaut, die in der Gewann Steinkaut, in früheren Jahrhunderten „ Steinstück „ genannt, gebrochen wurden. Die Ecken sind aus Hausteinen ausgeführt. Der im Renaissancestil dem Gebäude angebaute Rundturm ermöglicht es, die oberen Räume des Rathauses im Innern vollständig zu nutzen, wie man dies bei vielen ehemaligen Adelshäusern im 16. und im 17. Jahrhundert feststellen kann. Man erreicht diese Räume über eine…

Multimedia-Angebot führt Sie durch die Kaiserpfalz Ingelheim! Die Kaiserpfalz-App ist bei Google Play und im AppStore kostenlos erhältlich (zu finden unter dem Stichwort „Kaiserpfalz Ingelheim“). Die App ergänzt Beschilderung und Begleitheft mit einem digitalen Führer durch das Kaiserpfalzgebiet, der u. a. Hörtexte und Bildergalerien bereitstellt. Damit ist die Kaiserpfalz auch an jedem Ort und zu jeder Zeit digital erlebbar.

Die St. Wendelinuskapelle im Bereich des westlichen Ortsausgangs ist das älteste noch bestehende Gebäude Offsteins. Die Kapelle wurde um das Jahr 1535 außerhalb des Dorfes errichtet. Unbekannt ist, wer den Bau des Gebäudes veranlasst, ausgeführt und finanziert hat. Diese Kapelle wurde auch "Heiligenhäuschen" oder sprachlich kurz "Helljer-Heisje" genannt. Die ursprünglich hölzerne Toranlage wurde gegen eine eiserne ausgetauscht. Diese hat zentral um die Schließvorrichtung eine Rosette, die im…

An dieser Stelle befindet sich ein Brunnenschacht, der bis zum Jahr 2012 unterhalb einer Asphaltdecke lag. Im Zuge der städtebaulichen Sanierung wurde der Saalbrunnen wieder ein Bestandteil des Ortsbildes. Travertinblöcke markieren heute seine Lage. Die Lage des Saalbrunnens ist besonders interessant: Er befindet sich genau auf dem Schnittpunkt von Längs- und Querachse der karolingischen Kernbebauung. Die Lage des Saalbrunnens markierte somit das Zentrum der Pfalzanlage um 800. Die symmetrische Anordnung der Pfalzgebäude…

„Dieser Dom über der Rheinebene wäre mir in all seiner Macht und Größe im Gedächtnis geblieben, wenn ich ihn auch nie wieder gesehen hätte“, schrieb die Schriftstellerin Anna Seghers. Auch ein Jahrtausend nach seiner Errichtung prägt der Mainzer Dom das Stadtbild und die Geschichte von Mainz maßgeblich. Am Knotenpunkt bedeutender Handels- und Verkehrswege entwickelte sich die Stadt mit dem Wirken des heiligen Bonifatius ab 746/47 zum kirchlichen Zentrum nördlich der Alpen und erhielt…

An diesem Platz stand das Rathaus der Gemeinde Kriegsheim. Es wurde im Jahr 1986 abgerissen. Danach entstand der "Dorfplatz", der gerne als Treffpunkt genutzt wird und mit der Kriegsheimer Kerwe und der dort stattfindenden "Kerweredd" einen jährlichen Höhepunkt erlebt. Bis 1969 war die Gemeinde Kriegsheim selbstständig und wurde dann der Gemeinde Monsheim angegliedert. Seit der Verwaltungsreform 1972 gehört die Gemeinde zur Verbandsgemeinde Monsheim. Text entommen aus Rundgang Kriegsheim mit freundlicher Genehmigung.

Hier stand einst das katholische Schulhaus, das 1857 erbaut wurde. Bereits 1850 hatte der katholische Pfarrer von Heidesheim Heinrich Berthes dem Kirchenfonds die Schenkung dieses Grundstücks zugesichert. Es sollte als Quartier für Geistliche, als Unterkunft für den Organisten und den Glöckner sowie als Unterrichtsraum für die katholische Konfessionsschule dienen. Bis zur Einführung der Kommunschulen wohnte und unterrichtete hier der katholische Lehrer Josef Becker aus Heidesheim. Danach wurde das Haus vermietet…

Um 1832 als Erinnerung an den Bau der „Ingelheimer Grundstraße“ zwischen Nieder-Ingelheim und Nieder-Olm 1829-1832, die sich hier mit der Landstraße Mainz-Bad-Kreuznach über Sprendlingen kreuzte, westlich des Ortskerns von Stadecken aufgestellt. Ouelle: Kulturdenkmäler Rld.-Pfalz