
Die am besten erhaltene Toranlage der ehemaligen Ortsbefestigung,1401 erstmalig erwähnt, bildete einst in der Aufhofstraße – mundartlich genannt Uffhub – den östlichen Ausgang nach Wackernheim und Mainz. Die Anlage wird durch ein Spitzbogentor und Runderker über Konsolfriesen charakterisiert. Erhalten haben sich Teile einer Pechnase und Schlüsselscharten, aber auch die tiefen Zapfenlöcher der einstigen hölzernen Torflügel.

Das Adlerdenkmal auf dem Mühlberg ist ein Kriegerdenkmal (Gefallenendenkmal) aus dem 1. Weltkrieg. Vermutlich wurde es bereits während des Krieges (im Sommer 1915) eingeweiht, was zur damaligen Zeit unüblich war. Auch die Bauart – errichtet aus Feldsteinen – macht das Adlerdenkmal zu einer Besonderheit.

Der Mainzer Dom hat in seinen mehr als 1.000 Jahren einiges erlebt. Am Knotenpunkt bedeutender Handels- und Verkehrswege entwickelte sich die Stadt zum kirchlichen Zentrum nördlich der Alpen und erhielt den Ehrentitel "Heiliger Stuhl". Erzbischof Willigis ließ den Dom ab 975 nach dem Vorbild des alten Petersdoms in Rom errichten. Doch die erste große Feier endete anders als geplant: Am Tag der Weihe im Jahr 1009 brach ein Brand aus und zerstörte den Neubau. Erst 1036 konnte der Dom wieder genutzt werden. Seitdem…

Der Winzerkeller ist nicht nur ein Stück Ingelheimer Weinbaugeschichte. Er prägt bis heute das Gesicht der Stadt und zeugt von einer großen genossenschaftlichen Leistung. Mit der multimedialen Weinerlebnis-Ausstellung wird diese Geschichte wieder zum Leben erweckt. Im Mittelpunkt der multimedialen Weinerlebnis-Dauerausstellung im zweiten Untergeschoss dreht sich alles um die Geschichte des Winzerkellers und um die Menschen, die hier vor knapp 120 Jahren den Grundstein für ein außergewöhnliches…

Das Teekännchen, die besondere Wohlfühloase im Herzen Von Ingelheim, bezaubert durch ansprechende, heimelige Atmosphäre und ausgefallene Angebotsvielfalt, Kaffeespezialitäten, über 400 Teesorten, handgemachte Waffeln und Kuchen, Deko- oder Geschenkartikel, Geschirr und vieles mehr. Lassen auch Sie sich begeistern!

Der Ort Ludwigshöhe und damit auch seine Kirche sind relativ jung. Der ursprüngliche Ort Rudelsheim lag in den Rheinauen und wurde nach einer Flutkatastrophe 1819 größtenteils verlassen, die letzten Bewohner verlegten ihre Häuser 1830 an einen höhergelegenen Standort; die ursprüngliche Rudelsheimer Kirche fiel 1832 einem Brand zum Opfer. 1848 wurde im neuen Ort Ludwigshöhe die neue Kirche St. Vitus gebaut, die über dem Ort trohnt.

Kultur ist ein Begriff mit vielen Facetten, die nur darauf warten, entdeckt zu werden. Diesen Entdeckerdrang möchten wir als Ki-Jugenheim gerne unterstützen, indem wir allen neugierig gebliebenen Menschen in Jugenheim und Umgebung ein anspruchsvolles und abwechslungsreiches Kulturprogramm anbieten. Die Kulturinitiative sieht sich dabei als Bindeglied zwischen dem erfolgreichen Wirken der Jugenheimer Vereine und allen weiterführenden kulturellen Angeboten. Das Kulturprogramm ist auf der Internetseite veröffentlicht. Dort können auch…

Das gleich nördlich benachbarte frühere „Hessische Amtsgericht“ ist ein neubarocker Gebäudekomplex, dessen drei Flügel sich um einen nach Süden offenen Hof mit Garten gruppieren. Die schlossartige Anlage wurde in den Jahren 1907 bis 1909 nach Entwürfen des Hessischen Hochbauamts Darmstadt errichtet. Die Fassade des repäsentativen Hautgebäudes wird durch einen breiten, von Pilaster eingefassten und einem Dreiecksgiebel bekrönten Risalit betont. Eine Freitreppe führt mittig zum…