Jüdische Friedhöfe

Wörrstadt

Jüdische Friedhöfe

Seit 1381 waren nachweislich Juden in Wörrstadt ansässig, denn zu dieser Zeit wird erstmals eine „Judenpforte“ genannt. Die Bezeichnung eines Tores an den Zu- bzw. Ausgangsstraße der Befestigungsanlage. Es gab auch die „Judengärten“, das waren Gemüsegärten außerhalb der Ortslage (heute links und rechts der Talstraße). Um 1800 gab es schon eine jüdische Begräbnisstätte, die sich auf dem „Kehlberg“ (heute Eichenring) befand, 1870/1873 jedoch nicht mehr…

Klein-Venedig © Gesundheit und Tourismus für Bad Kreuznach GmbH

Bad Kreuznach

Klein-Venedig

Klein-Venedig in Bad Kreuznach - ein schönes Mauerblümchen historischer Architektur Da bleibt der ortsunkundige Spaziergänger erstaunt auf der Fußgängerbrücke auf dem Weg von der Nahe zum Eiermarkt stehen. Der Steg überwindet einen kleinen Flusslauf: den Ellerbach. Im Blickfeld liegt die Mündung des Ellerbachs in die Nahe. Hier beendet der Bach nach 27,2 Km seinen Weg, der auf über 500 Meter Höhe im Soonwald begonnen hat. Bachaufwärts schaut man auf einen Gebäuderiegel, der…

Fabians- oder Marienkapelle © Foto http://achimmeurer.com

Flörsheim-Dalsheim

Fabians- oder Marienkapelle, heute ev. Gemeindehaus

Heute ev. Gemeindehaus, Gründung im 9. Jahrhundert durch Kloster Hornbach. Der romanische Turm ist aus dem 13.Jh. Im Pfälzer Erbfolgekrieg 1689 teilweise zerstört und 1707, nach der Pfälzer Kirchenteilung, an reformierte Gemeinde übergeben danach Wiederaufbau 1708-1712 mit barocker Turmhaube aus dieser Zeit. Stummorgel und Holzausstattung aus dem 18. Jahrhundert. Auch Sommerkirche genannt, da damals keine Kirchenheizung vorhande. Seit 1979 wird das Gebäude als Gemeindezentrum genutzt Text Beschilderung…

Synagoge Weisenau © Landeshauptstadt Mainz

Mainz

Synagoge Weisenau

Bei der Belagerung von Mainz 1793 wurde die Synagoge stark beschädigt, die Reparaturen zogen sich jedoch 25 Jahre hin. In der Pogromnacht 1938 plünderten und entweihten Nationalsozialisten das Gebäude, setzten es aber nicht in Brand, um benachbarte Häuser zu schützen. 1940 wurden Synagoge und Grundstück zwangsverkauft und später als Schuppen und Hühnerstall genutzt. Die Bedeutung der Synagoge geriet in Vergessenheit, bis 1978 die Ausstellung „Juden in Mainz“ sie wieder ins Bewusstsein…

Selztaldom © Rainer Oppenheimer/Stadt Ingelheim

Ingelheim

Selztaldom

Das im Volksmund oft auch "Selztaldom" genannte Gotteshaus besitzt diesen Tiel nicht zu Unrecht. Günstig in freier Randlage postiert und damit Ortssilhouette und Landschaftsbild weithin prägend, stellt es ein herausragendes Zeugnis der Kirchenbaukunst des späten 19. Jahrhunderts dar. 1888 nach nur knapp zweijähriger Bauzeit in neoromanischen Stil errichtet, knüpft die Pfarrkirche ganz bewußt an die Geisteshaltung der damaligen Zeit an. Bezeichnend dafür verkündeten die Inschriften der ersten Glocken…

Kaiserpfalz von oben © Dominik Ketz/RHT GmbH

Ingelheim

Spurensuche

Im Rahmen der städtebaulichen Sanierung der Archäologischen Zone Kaiserpfalz Ingelheim wurde der Grundriss der Kaiserpfalz im Straßenbelag sichtbar gemacht. Von diesem Standpunkt aus ist die Pflastermarkierung hangaufwärts besonders gut zu erkennen. Weiße Travertinplatten zeigen den Verlauf früh-mittelalterlicher Fundamente aus der Bauphase um 800 an, die sich heute unterhalb der modernen Straßen und Wege befinden. So werden hier unter anderem der Verlauf und die Dimension des Halbkreisbaus erkennbar,…

Christophskirche © Landeshauptstadt Mainz

Mainz

St. Christoph

2010 übernahm der Mainzer Mäzen Stefan Schmitz die mittlerweile stark beschädigte Ruine von St. Christoph. 2012 gründete sich die „Initiative St. Christoph“, die sich zum Ziel gesetzt hat, die Würde des Ortes mithilfe öffentlicher und privater Mittel wiederherzustellen. Gemeinsam mit der Stadt Mainz wurde ein Sanierungsplan erstellt, der die Gedenkstätte rechtzeitig zum 70. Jahrestag der Zerstörung am 27. Februar 2015 fertigstellen sollte. Der Plan konnte erfolgreich umgesetzt werden: Die…