
Der Stein wurde um 1832 errichtet und erinnert an den Bau der „Ingelheimer Grundstraße“ (1829–1832), die hier westlich von Stadecken auf die Landstraße von Mainz nach Bad Kreuznach über Sprendlingen traf.

Im Volksmund wird das Gebäude scherzhaft „Fuchsbau“ – in Anlehnung an den damals amtierenden Oberbürgermeister Jockel Fuchs – oder „Beamtengefängnis“ genannt. Es ist zweifellos ein markantes Bauwerk mit einer eigenen, unverwechselbaren Formsprache. Fünf Jahrhunderte lang hatte Mainz kein Rathaus, bis der Stadtrat 1968 das renommierte dänische Architektenbüro Jacobsen und Weitling mit einem Neubau beauftragte. Otto Weitling, einer der Architekten, formulierte 1974 seine…

1899 wurde das Alte Stellwerk am Kreuzungspunkt der Bahnlinien Alzey – Bingen bzw. Alzey – Mainz gebaut. Es wurde 2007 stillgelegt. Heute erfolgt die Zugleitung über elektronische Stellwerkstechnik. Das Alte Stellwerk Armsheim Nord (An) ist das einzige seiner Art (mechanische Stahmer- Stellwerkstechnik) in Rheinhessen, in dem noch alle technischen Anlagen des Block- und Hebelwerkes sowie des Spannwerkes komplett erhalten sind. So können Besucherinnen und Besucher im Stellwerk, das Zug um Zug zu einem interaktiven…

Zur Zeit der Reformation verfügte Ensheim bereits über eine Pfarrkirche, die – trotz mehrfacher Reparaturen und zweier Umbauten – bis heute genutzt wird. Der erste größere Umbau erfolgte 1722, da das Kirchenschiff baufällig geworden war und für die gewachsene Gemeinde nicht mehr ausreichte. Dabei wurde das Langhaus erweitert und erneuert. 1830 folgte ein weiterer Umbau, der sich auf den Chor beschränkte. In den folgenden hundert Jahren wurde die Kirche mehrfach instand gesetzt, besonders in…

Standort des Mainzer Tores Das von einem Turm flankierte Pfortenhaus hatte ursprünglich hochragende Treppen-Giebel. Nach Beschießung durch spanische Artillerie im Jahre 1621 wurde es in bescheidenerer Form erneuert. Über dem Tor wohnte ein Pförtner. Noch bis 1806 hatter es "abends präcis 10:00 Uhr" zu schließen. Abgebrochen 1898

Eine Treppe führt hinauf zur Aussichtsplattform. Von hier aus lässt sich wunderbar die hügelige Weinbergslandschaft genießen.

Alljährlich waren das Dorf Frei-Weinheim und seine Bewohner der Gefahr von Hochwassern und Eisgängen ausgesetzt. Erste Berichte darüber stammen aus dem 15. Jahrhundert. In dieser Zeit existierten schon Dämme und Schleusen, jedoch fehlte ein geschlossenes Dammsystem. Die schwerste überlieferte Naturkatastrophe ereignete sich am 28. Februar 1784. Damals führte das Hochwasser schwere Eisschollen mit sich, die drei Viertel der Häuser beschädigten, Bäume umdrückten und die Hälfte des…

Hoch über dem Stadtteil Bad Münster am Stein thront auf einem Hügel die Ebernburg. Weithin beherrscht sie Ort und Landschaft. Auf die Burg gelangt man zu Fuß auf einem Treppenweg oder mit dem PKW, wobei man den Ort durchqueren muss. Oben angekommen eröffnet sich dem Betrachter der ganze landschaftliche Reichtum, der den Charme von Bad Münster am Stein-Ebernburg ausmacht. Da blickt man auf die gewaltige Rotenfelssteilwand, geformt aus erstarrtem Magma, auf das Dorf Ebernburg, das sich um den Burgberg…