
An diesem Aussichtspunkt mit Ruhebank hat man einen herrlichen Blick über den Rheingau bis zum Binger Loch.

Die katholische Pfarrkirche St. Petrus in Ketten ist ein einschiffiger Saalbau mit Kassettendecke, der 1725 im neogotischen Stil im Ortskern von Gau-Bischofsheim erbaut wurde. Die Chorfenster wurden vom bekannten Maler und Glaskünstler Heinz Hindorf in Zusammenarbeit mit der Glaswerkstatt R. Münch entworfen. Die Wetterfahne auf dem Kirchturm zeigt den Namensgeber der Kirche, den heiligen Petrus. In den 1990er Jahren wurde die Kirche umfangreich saniert und renoviert. Die "Johann-Geissel-Orgel" in der Kirche ist die älteste…

Bereits 1394 wurde ein Gemeindebackhaus in Wackernheim erwähnt. Das letzte wurde um 1840 errichtet, nachdem sich der alte Backofen und das Gebäude in einem sehr schlechten Zustand befunden hatten. Nach alter Tradition wurde das Haus mitsamt Backofen und Gärtchen an einen Bäcker zu einem jährlichen Zins verpachtet. Für die Unterhaltung des Backhauses war der Bäcker zuständig. Der Steinbackofen war an der Nordseite des Hauses angebaut. Im Osten befand sich der dazugehörige Backhausgarten. Der…

Die Kirche ist das älteste Bauwerk des Ortes. Ursprünglich stand hier eine hölzerne Basilika, die bereits im 9. Jahrhundert Erwähnung fand, gefolgt von einem Steinbau aus dem 13. Jahrhundert. Der heute sichtbare Chor mit Sakristei stammt aus dem Jahre 1492 und der Turm wurde um 1520 als Wehrturm errichtet. Das Langhaus wurde im Jahre 1911 in Anlehnung an gotische Stilformen dreischiffig ausgebaut. Zu der befestigten Kirche mit gotischem Chor und Turm, die 1910 ein neugotisches Langhaus erhielt, führten einst…

Die am besten erhaltene Toranlage der ehemaligen Ortsbefestigung,1401 erstmalig erwähnt, bildete einst in der Aufhofstraße – mundartlich genannt Uffhub – den östlichen Ausgang nach Wackernheim und Mainz. Die Anlage wird durch ein Spitzbogentor und Runderker über Konsolfriesen charakterisiert. Erhalten haben sich Teile einer Pechnase und Schlüsselscharten, aber auch die tiefen Zapfenlöcher der einstigen hölzernen Torflügel.

Das Ausgezeichnete Heisje Auch dieses Trullo gehört zu den von Unterfauth Hirschel in Auftrage gegebenen Trulli und wurde demnach 1766 erbaut. „Ausgezeichnet" wurde es 1996 von der Weinbruderschaft Rheinhessen. Die Auszeichnungsplakette befindet sich links neben dem Eingang und beweist, dass es sich um ein prämiertes Weinbergshäuschen handelt. Höhe: 190 Gemarkung: "Am Moorstein" Gemarkung: 1282: Marstene 1509: morsteyn 1934: Am Moorstein 1953: Hinter dem Morstein Heute: Am Moorstein Hier…

Der Siedlungsstein Vor etwa 7000 Jahren siedelten hier bereits Menschen. Sie bewohnten so genannte Langhäuser, die Wohnraum, Lager und Stallung zugleich waren. Dieser Stein wurde zur Erinnerung an die nachweislich ältesten Siedler Westhofens erstellt. Beachten Sie auch die Inschrift der von Herrn Hilgert gespendeten Platte. Die Inschrift der Platte lautet: Hier siedelten vor etwa 7000 Jahren erste Ackerbauern und Viehzüchter der Jungsteinzeit, Bandkeramik und Hinkelsteinkultur. Auf einem der Fotos…

Nachdem das bis dahin einzige Gotteshaus St. Martin bei der Kirchenteilung den Reformierten zugesprochen worden war, mussten die Katholiken zunächst in eine Kapelle zu Ehren aller Heiligen in der Bornstraße 14 ausweichen. Dort hatte sich schon seit 1610 der katholische Friedhof befunden. Die katholische Kirche Schmerzen Mariens wurde 1733 erbaut. Ihren Bau ermöglichte eine Schenkung der Mainzer Patrizierfamilie Gedult von Jungenfeld, die das Grundstück zur Verfügung stellte. Die Innenausstattung besteht zum Teil aus…