Dinotheriummuseum

Eppelsheim

Dinotherium-Museum Eppelsheim

Im Museum werden rund 10 Millionen Jahre alte Originalfunde aus dem Urrhein bei Eppelsheim und Abgüsse bzw. Kopien seltener Fossilien ausgestellt. Es handelt sich dabei unter anderem um Zähne und Knochenfragmente von Nashörnern, Menschenaffen und Rüsseltieren wie Dinotherien und Mastodonten. Einzelstücke vom Urpferd, Tapir, Muntjakhirsch, Bärenhund, Biber und Schwein sind ebenfalls zu sehen. Der Mittelpunkt des Museums ist der Abguss des 1835 von Klipstein und Kaup geborgenen Oberschädels von einem…

David Möllinger © Zeitschrift für die landwirtschaftlichen Vereine d

Monsheim

Anwesen Möllinger

Der Mennonit David Möllinger erwarb 1744 das Anwesen Hauptstr. 34, später auch die benachbarten Höfe und sonstige Flächen in großem Umfang. Er betrieb Ackkerbau, wo er durch Düngung wesentlich zur Abschaffung der Drei-Felder-Wirtschaft beitragen konnte. Er züchtete Schweine und hielt bis zu 40 Mastochsen. Er betrieb Weinbau, brannte Schnaps und braute Bier, dass er im Keller unter der "Villa Fliedner" lagerte. Als anerkannter Ökonom wurde er zum Hoflieferanten des gräflichen Hofes…

Fastnachtsbrunnen und Osteiner Hof © mainzplus CITYMARKETING GmbH_Dominik Ketz

Mainz

Schillerplatz

Der Schillerplatz gehört zu den zentralen und historisch bedeutenden Plätzen von Mainz. Benannt nach dem Dichter Friedrich Schiller, ist er heute ein lebendiger Treffpunkt mit eindrucksvoller historischer Kulisse, geprägt von prächtigen Adelspalais wie dem Osteiner Hof und dem Erthaler Hof. Sein barockes Erscheinungsbild zeugt von der Stadtentwicklung vergangener Jahrhunderte, zugleich ist der Platz eng mit der Mainzer Fastnacht verbunden: Jedes Jahr am 11. November wird hier die fünfte Jahreszeit feierlich…

Ev. Kirche im Ortsteil Dalsheim © Karin Henn

Flörsheim-Dalsheim

Ev. Kirche im Ortsteil Dalsheim

Ehemals lutherische Kirche, erbaut 1738-42 im ländlichen Barock – Turm 1930, dreiseitig geschlossener Saalbau, Stuckdecke und Ausstattung aus der Erbauungszeit, „Pneumatische Kegelladenorgel“ aus der Werkstatt Förster & Nikolaus Lich/Oberhessen von 1915, auch Winterkirche genannt, da Ende des 19. Jahrhunderts Einbau einer Kirchenheizung Text Beschilderung mit freundlicher Genehmigung der Orsgemeinde Flörsheim-Dalsheim Dieser Standort ist Teil einer audiovisuellen Route und bietet die Möglichkeit…

Skulptur8 © TI Alzey

Flonheim

Eberhard & Barbara Linke Stiftung

Die Stiftung soll das Lebenswerk des Bildhauers Eberhard Linke erhalten und pflegen, seine Werke der Öffentlichkeit zugänglich machen, wissenschaftlich erschließen und in die Kunstgeschichte einordnen. Gleichzeitig fördert die Stiftung jüngere Künstlerinnen und Künstler und bietet im Anwesen der Stiftung in Flonheim Arbeitsaufenthalte und Kurse für den Hohlaufbau von Terrakotta-Plastiken. Im Atelier finden regelmäßig Konzerte, Lesungen, Filmvorführungen und Vorträge statt.  

Führung auf dem Wehrgang © Angelika Stehle/Stadt Ingelheim

Ingelheim am Rhein

Burgkirchenbefestigung

Die ringsum begehbare Wehrmauer wurde größtenteils im 15. Jahrhundert errichtet. Ihre verletzlichste Flanke am Mainzer Berg erhielt eine Verstärkung durch einen Zwinger. Dem einzigen Zugang war (auf der Höhe Grabengasse/Kirchgasse) als zusätzlicher Schutz eine Barbakane („Vortor“) vorgelegt. Der zweite, südliche Durchbruch wurde 1873 als Zufahrt zu den Weinbergen geschaffen. Als markantes Bauwerk fällt der so genannte Malakoffturm ins Auge – einst die „Alte Wache“ mit…

Kuhkapelle Weingut Wasem © Weingut Wasem

Ingelheim am Rhein

Kuhkapelle in Wasems Kloster Engelthal

Im Kreuzgewölbe des Kloster Engelthals werden feine, saisonale Speisen angeboten. Passend zu jedem Gericht gibt es hauseigene Weine. Allgemeine Informationen zu rheinhessischen Kuhkapellen Die Entstehung der typisch rheinhessischen Gewölbe geht ins frühe 19. Jahrhundert zurück. Damals wollten die Bauern den Ertrag ihres Viehs mithilfe von Stallhaltung erhöhen und die Hinterlassenschaften als Dünger für ihre Äcker nutzbar machen. Zunächst wurde das Vieh im Erdgeschoss der Fachwerkhäuser…

Die Ruhen

Wörrstadt

„Die Ruhen“ / Säule vom Wörrstädter Schloss

Am Zugang zum Ulmengraben in der Pariser Straße, gegenüber der katholischen Kirche am Platz „Neutor“, stehen steinerne Gestelle in Galgenform. Diese sogenannten „Ruhen“ wurden früher von Bäuerinnen genutzt, um ihre Lasten abzustellen, und befanden sich ursprünglich im „Oberfeld“, also im Gebiet oberhalb des Schlossbergs. Zudem ist am Neutor noch eine Säule des ehemaligen Wörrstädter Schlosses erhalten.