Gutenbergplatz © Sascha Kopp

Mainz

Gutenbergplatz

Der Gutenbergplatz in Mainz ist nach dem berühmten Sohn der Stadt, Johannes Gutenberg, benannt und bildet einen zentralen Knotenpunkt in der Altstadt. Im Mittelpunkt steht das Bronzestandbild Gutenbergs, entworfen 1837 von Bertel Thorvaldsen und 2010 umfassend restauriert, das den Erfinder des Buchdrucks in idealisierter Form zeigt. Rund um das Denkmal herrscht reges Treiben: Cafés, Geschäfte und kulturelle Veranstaltungen prägen das lebendige Ambiente des Platzes. Jährlich finden hier zudem Feierlichkeiten wie das…

Neustadt

Mainz

Neustadt

Dem Stadtbaumeister Eduard Kreyßig (1830–1897) verdankt die Neustadt ihr bis heute prägendes architektonisches und städtebauliches Gesicht, auch wenn der Zweite Weltkrieg schwere Schäden hinterließ. Viele Gründerzeitbauten mit teils prachtvollen Fassaden sowie die weithin sichtbare Christuskirche sind jedoch erhalten geblieben. In den letzten Jahren gelang eine behutsame Sanierung des Viertels. Moderne Architekt:innen und Künstler:innen haben mit ihren Bauten und Kunstwerken das Erscheinungsbild der…

Wehrturm Burgunderstraße © Rainer Oppenheimer/Stadt Ingelheim

Ingelheim

Wehrturm

Historischen Karten zufolge nahm dieser runde, doppelgeschossige Wehrturm mit spitz gemauertem Steinkegeldach die südöstlichste Position der alten Ortsbefestigung ein. Der östliche Verlauf der ehemaligen Mauerflucht führte, über den später trassierten Neuweg hinweg, auf das Uffhubtor zu. Der Turm stammt aus der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts. Diese Variante von Wehrtürmen kommt in Ober-Ingelheim am häufigsten vor. Im 19. Jahrhundert erfolgte oft der Ausbau zu Wohnzwecken.

Kaiserpfalz APP © Stadt Ingelheim, Forschungsstelle Kaiserpfalz

Ingelheim am Rhein

App-Kaiserpfalz Ingelheim

Multimedia-Angebot führt Sie durch die Kaiserpfalz Ingelheim!     Die Kaiserpfalz-App ist bei Google Play und im AppStore kostenlos erhältlich (zu finden unter dem Stichwort „Kaiserpfalz Ingelheim“). Die App ergänzt Beschilderung und Begleitheft mit einem digitalen Führer durch das Kaiserpfalzgebiet, der u. a. Hörtexte und Bildergalerien bereitstellt. Damit ist die Kaiserpfalz auch an jedem Ort und zu jeder Zeit digital erlebbar.

Die Ruhen

Wörrstadt

„Die Ruhen“ / Säule vom Wörrstädter Schloss

Am Zugang zum Ulmengraben in der Pariser Straße, gegenüber der katholischen Kirche am Platz „Neutor“, stehen steinerne Gestelle in Galgenform. Diese sogenannten „Ruhen“ wurden früher von Bäuerinnen genutzt, um ihre Lasten abzustellen, und befanden sich ursprünglich im „Oberfeld“, also im Gebiet oberhalb des Schlossbergs. Zudem ist am Neutor noch eine Säule des ehemaligen Wörrstädter Schlosses erhalten.

Cosmas und Damian © Verbandsgemeinde Gau-Algesheim

Gau-Algesheim

Katholische Pfarrkirche St. Cosmas u. Damian

Direkt neben dem Marktplatz thront die katholische Pfarrkirche St. Cosmas und Damian, deren über 60 Meter hoher Turm schon von weitem sichtbar ist. Die Kirche wurde 1889 auf den Fundamenten einer mittelalterlichen Vorgängerkirche erbaut. Was viele nicht wissen: Der flache Durchgang unter dem Chor ist ein echter Geheimtipp, denn die Bögen tragen das Steinmetzzeichen von Johann von Diepach – ein faszinierendes Detail für Geschichtsinteressierte.

Ev. Kirche Selzen © TSC Rhein-Selz

Selzen

Evangelische Kirche Selzen

  Die Kirche, die im Jahr 1740 erbaut wurde, befindet sich erhöht am Südrand des Dorfes auf dem früher rundum befestigten Kirchhof. Sie beherbergt eine der bekannten Stummorgeln aus dem Jahr 1787. Im Inneren des Kirchengebäudse sind unter anderem Reste barocker Ausmalungen sichtbar, darunter Bibelzitate, Wappen und Jahreszahlen. Der romanische Turm stammt von einem Vorgängerbau und wurde vermutlich bereits um 1200 errichtet.

Altes Elektrizitätswerk © Rainer Oppenheimer/Stadt Ingelheim

Ingelheim

Altes Elektrizitätswerk

1906 wurde das Gebäudeensemble im Jugendstil von Maurermeister Jean Gemünden fertiggestellt. Es besteht aus einer traufständigen Maschinenhalle und einem westlich angebauten, giebelständigen Maschinistenwohnhaus. Die Fassade der Maschinenhalle ist durch hohe Thermenfenster mit Holzsprossenteilung gegliedert. Das Wohnhaus wurde im Stil eines Landhauses mit Zierfachwerk und einem schlanken Spitzhelmdachreiter errichtet. Das alte E-Werk ist ein Beleg für den wirtschaftlichen Aufschwung Ober-Ingelheims zu Beginn des 20.…