
Die Taufkirche der Hildegard von Bingen in Bermersheim v. d. H. wurde seit der Reformation immer wieder und schließlich endgültig bis heute als Simultankirche von beiden Konfessionen benutzt. Wie für eine fränkische Gründung charakteristisch, steht sie bis heute unter dem Patronat des hl. Martinus.

Neben der halbrunden Apsis der Aula regia (Thronhalle) wurde im Jahr 2000 ein archäologischer Schutzbau errichtet. Die begehbare Stahl-Glas-Konstruktion konserviert die außerordentlich gut erhaltenen Reste einer staufischen Heizanlage aus dem 12. Jahrhundert. Aufgrund ihrer Form, Größe und ihres Zustands handelt es sich dabei um ein einzigartiges Zeugnis der hochmittelalterlichen Technikgeschichte. Ausführliche Informationen zu dieser Heizeinrichtung sind auf Informationstafeln am und im Schutzbau untergebracht.…

Geheimnisvoll, ohne seine Entstehungsgeschichte preiszugeben, stand am Abhang der L430 Zubringerstraße von Udenheim zur früheren B 40, jetzt L401 in der Nieder-Saulheimer Gemarkung das Heiligenhäuschen, im Volksmund „Heljerheisje“ genannt. Der gotische Bildstock hat einen vierseitigen, aus Kalksteinen gemauerten Sockel. Die obere, verbreitete Hälfte enthält vier Nischen nach allen Himmelsrichtungen, die mit einem dachartigen Abschluss gegen Wind und Wetter geschützt sind. Im Inneren der Nischen…

Auf einem Rundweg durch die Weinberge um Alzey führt der Kunst- und Kulturwanderweg vorbei an sehenswerten Kunstwerken und malerischen Weinbergshäuschen. Genießen Sie den Ausblick über Alzey. Führungen finden sie unter www.alzeyer-land.de . Natürlich ist der Weg auch auf eigenen Faust zu erkunden. Den Flyer mit der Wegbeschreibung und Erklärungen zu den Kunstwerken können Sie herunterladen oder bestellen .

Den Kult des Mithras brachten römische Legionäre bereits im 2. Jahrhundert nach Mainz. Er stand in direkter Konkurrenz zum aufkommenden Christentum, da beide Religionen einige Parallelen aufwiesen. Die unterirdischen Kultstätten, sogenannte Mithraeen, bestanden aus länglichen Gewölben mit einem Mithrasaltar an der Stirnseite und waren als Sternenhimmel ausgemalt. Die Anhänger des Kults trafen sich also unter der Erde, doch symbolisch unter dem Himmelszelt. Der gut erhaltene Altar besteht aus Odenwälder…

Der Aussichtspunkt bietet einen schönen Blick auf den alten Steinbruch uns seine Wasserfläche. Diese ist heute ein wichtiger Rückzugsort für die Flora und Fauna am Wanderweg. Der Aussichtspunkt ist über einen kurzen Zuweg an die Hiwweltour Eichelberg angebunden. Zum Verweilen befindet sich dort eine Ruhebank.

Die Bausubstanz des Anwesens stammt weitgehend aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. Ortstypisch sind beim Wohngebäude das massive gemauerte Erdgeschoss und das Fachwerkobergeschoss. Dieses Haus umfasste sechs Wohnräume. Die Nebengebäude wurden ausschließlich aus Bruchstein errichtet. Der Hof wird über die Toranlage mit großen Holzflügeln erschlossen. Bauherr war damals der Gemeindeeinnehmer Nikolaus Kloos. 1849 löste er als erster demokratisch gesinnter Bürgermeister Johann Heinrich Klippel im Amt…

Die evangelische Kirche in Dexheim blickt auf eine bewegte Geschichte zurück: Urkundlich ewähnt wurde die Dexheimer Martinskirche erstmals im Jahr 889; als "Pfarrkirche St. Martin" erstmals 1341. Im 30-jährigen Krieg und darauffolgenden pfälzischen Erbfolgekrieg wurde sie fast komplett zerstört, lediglich der Kirchturm blieb erhalten. Nach und nach wurde die Kirche neu aufgebaut. Größere Renovierungsarbeiten fanden in den Jahren 1957 und 1958 statt.