
Hinkelstein Schon seit dem 14. Jahrhundert wird an dieser Stelle ein Hinkelstein erwähnt. Der ursprüngliche Stein ist sehr wahrscheinlich in der Trockenmauer verbaut. Der aktuelle Stein wurde 2004 aufgestellt und stammt aus einem bei Kanalarbeiten in Osthofen freigelegten Fundament, neben dem auch Ziegeln römischen Ursprungs gefunden wurden. Höhe: 188 Gemarkung: "Am Hinkelstein" Geschichte / Geschichten / Anekdoten: Schon seit ca. 1300 wurde hier ein Hinkelstein erwähnt. Ca. 1890 wurde er laut…

Multimedia-Angebot führt Sie durch die Kaiserpfalz Ingelheim! Die Kaiserpfalz-App ist bei Google Play und im AppStore kostenlos erhältlich (zu finden unter dem Stichwort „Kaiserpfalz Ingelheim“). Die App ergänzt Beschilderung und Begleitheft mit einem digitalen Führer durch das Kaiserpfalzgebiet, der u. a. Hörtexte und Bildergalerien bereitstellt. Damit ist die Kaiserpfalz auch an jedem Ort und zu jeder Zeit digital erlebbar.

Der Untertorturm ist einer der sieben Türme der im 15. Jahrhundert als Schutz erbauten Fleckenmauer. Das 1840 niedergelegte Tor wurde zuvor Tag und Nacht bedient. Der Wehrgang führte um den Turm über das Tor auf die andere Straßenseite. Bis zur Renovierung 1989 war der Hocheingang im Westen der einzige Zugang zum dreistöckigen Wachturm. Der Turm diente unter anderem als Wachstube und vermutlich auch als Wohnung des Wächters. Text lt. Beschilderung am Turm mit freundlicher Genehmiugung der OG…

Durch den Abriss baufälliger Gebäude im Jahr 2011 konnten Archäologen die nun freiliegende Fassade des Nordtrakts genauer untersuchen. Dieser wurde in der karolingischen Gründungsphase der Ingelheimer Pfalz errichtet. Der Gebäuderiegel mit einer Länge von etwa 60 Metern und einer Tiefe von elf Metern wurde möglicherweise als Wohntrakt genutzt. Heute kann im Denkmalbereich die sanierte Fassade des Nordtrakts besichtigt werden. Zwei Bogenscharten in der Wand stammen aus dem 12. Jahrhundert, als die Pfalz zu…

Die evangelische Lutherkirche im Westen der Innenstadt wurde zwischen 1910 und 1912 nach Plänen von Prof. Friedrich Pützer erbaut. Unschwer zu erkennen sind die starken Anklänge an den Darmstädter Jugendstil mit sparsamer Ornamentik an den Außenseiten. Mehrfach erscheint als durchgängiges Kennzeichen der Kirche die achteckige Lutherrose. Der einschiffige Hallenbau verfügt über einen Kanzelaltar.

Seit 1885 verbindet die Theodor-Heuss-Brücke Mainz mit Kastel und überspannt dabei den Rhein. Die markante Stahlbogenkonstruktion prägt das Stadtbild und zählt bis heute zu den wichtigsten Übergängen über den Fluss – für Autos, Radfahrende, Jogger und Spaziergänger gleichermaßen. Errichtet nahe historischer Rheinübergänge wie der römischen Brücke und der kurfürstlichen Schiffsbrücke, setzt sie eine lange Tradition grenzüberschreitender Verbindungen…

Der ehemalige Frei-Weinheimer Marktplatz wurde erst im 18. Jahrhundert bebaut. Zwischen 1700 und 1772 fand hier dienstags der wöchentliche Fruchtmarkt statt. Nikolaus Schaurer und seine Nachfahren betrieben hier ab dem 19. Jahrhundert einen florierenden Holzhandel. Bereits sein Vater war Pächter des kurpfälzischen Holzhofs gewesen. Der Holzhandel hatte in Frei-Weinheim eine lange Tradition. Seit dem 15. Jahrhundert belegt, landeten regelmäßig Flöße an, vor allem aus dem Schwarzwald, den Vogesen…

Die Kirche ist das älteste Bauwerk des Ortes. Ursprünglich stand hier eine hölzerne Basilika, die bereits im 9. Jahrhundert Erwähnung fand, gefolgt von einem Steinbau aus dem 13. Jahrhundert. Der heute sichtbare Chor mit Sakristei stammt aus dem Jahre 1492 und der Turm wurde um 1520 als Wehrturm errichtet. Das Langhaus wurde im Jahre 1911 in Anlehnung an gotische Stilformen dreischiffig ausgebaut. Zu der befestigten Kirche mit gotischem Chor und Turm, die 1910 ein neugotisches Langhaus erhielt, führten einst…